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Eschenbüel-Planung wird abgebrochen

Umstrittene Stadtentwicklung an Usters Rändern und im Zentrum: Der Gemeinderat will, dass keine grünen Wiesen mehr überbaut werden.

Auf der Reservezone Eschenbüel in Uster werden noch lange Kühe grasen können.

Foto: Christian Merz

Eschenbüel-Planung wird abgebrochen

Entscheid des Ustermer Gemeinderates

Links-Grün und die SVP spannen im Ustermer Gemeinderat für einmal zusammen: Sie folgen dem Stadtrat und beerdigen einen «städteplanerischen Dinosaurier».

Der Versuch der Planergruppe Echolot, den Ustermer Stadtrat in Sachen Stadtplanung im letzten Moment zu bremsen, ist gescheitert. Das Planungsverfahren für die Entwicklung des Gebietes Eschenbüel wird beendet.

Die FDP/Mitte-Fraktion stand mit ihrem Rückweisungsantrag fast alleine da. Denn nicht nur die links-grüne Ratsseite sprach sich gegen ein Bauen auf grüner Wiese aus, sondern auch die SVP-Vertreter wehrten sich gegen ein potenzielles neues Stadtquartier auf Boden, der heute noch der Nahrungsmittelproduktion dient.  

Debatte um Tempo 30

Gleich dreifach beschäftigte sich der Gemeinderat mit Strassen. Einmütig wollen alle Parlamentarier mehr Einblick in deren Zustand. Umstritten dagegen waren Postulate, die Lärmschutzmassnahmen wie Tempo 30 auf der Zentral- und der Zürichstrasse sowie die Umgestaltung des Strassenraums im Zentrum prüfen lassen wollten.

Teure Schulbauten

Für Unmut sorgten zwei Kreditvorlagen der Primarschule, weil die Kosten förmlich explodierten. Nur ganz knapp sprach sich der Rat für eine Aufstockung des Projektierungskredits im Schulhaus Gschwader aus. Bericht folgt.

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