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Dürnten ist sich an der Gemeindeversammlung zu allem einig

Ob Photovoltaik oder Notstromversorgung: Die Dürnterinnen und Dürntner genehmigten alle Geschäfte.

Die Gemeindeversammlung in Dürnten ging ohne jegliche Gegenstimmen über die Bühne. (Archiv)

Foto: Markus Zürcher

Dürnten ist sich an der Gemeindeversammlung zu allem einig

Keine Gegenstimmen

In knapp 50 Minuten stimmten Dürntnerinnen und Dürntner über die anstehenden Geschäfte ab: Alle wurden genehmigt.

Kurz und bündig verlief die Gemeindeversammlung von Dürnten, wie der stellvertretende Gemeindeschreiber Carlo Wiedmer am Telefon erklärt. Am Donnerstagabend versammelten sich 70 Stimmberechtigte in der Mehrzweckhalle Blatt.

In weniger als einer Stunde wurde über die drei Geschäfte abgestimmt – und das ohne eine einzige Gegenstimme. Die Dürntnerinnen und Dürntner waren sich in allen Punkten also einig. Abgestimmt wurde über mehrere Kredite. Alle hatten mit der Stromversorgung zu tun.

Zusammenschluss zum Eigenverbrauch

In der Legislatur 2018 bis 2022 hielt der Gemeinderat seine Vision für die gemeindeeigenen Liegenschaften fest: Sie sollen ressourcenschonend gebaut und unterhalten werden. Zudem soll die Energie nach Möglichkeit ökologisch und nachhaltig erzeugt werden.

Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ermöglicht es Besitzenden von Zweck- und Wohnbauten seit 2018, ihren selbst produzierten Strom durch Photovoltaikanlagen mehreren Nutzenden zur Verfügung zu stellen. Mit dem ZEV wird der effektive Bedarf an die Nutzenden zugeteilt und verhindert, dass kostenpflichtiger Strom bezogen wird.

Der Gemeinderat beantragte einen Kredit in Höhe von 305’000 Franken für den ZEV der gemeindeeigenen Liegenschaften. Die Stimmberechtigten genehmigten diesen.

Photovoltaik für die Schulanlage Nauen

Im Dezember 2021 hatte der Gemeinderat einen Kredit von 550’000 Franken für den Bau von Photovoltaikanlagen auf dem Schulhaus Nauen genehmigt. Dieser wurde jedoch wieder aufgehoben, denn die Situation des Markts und der Lieferketten, die Verfügbarkeit von Materialien oder Teuerungen wurden zum Zeitpunkt der Kreditgenehmigung nicht berücksichtigt. Diese Faktoren wirkten sich erheblich auf das Bauvorhaben aus.

Zusätzlich soll während der Projektphase festgestellt worden sein, dass die bestehende Infrastruktur sowie die Hauptzuleitung zur Schulanlage Nauen nicht den Anforderungen entsprechen. Dies verursachte zusätzliche Kosten. Darum sei neu mit Kosten von rund 1,49 Millionen Franken zu rechnen. Der Kredit wurde von den Stimmberechtigten genehmigt und muss an der Urne noch vom Volk angenommen werden.

Kreditgenehmigung für Notstromversorgung

Der Gemeinderat beantragte einen Kredit von 320’000 Franken für die Anschaffung und Installation des Notstromaggregats, das voraussichtlich auf der nördlichen Seite des Feuer-Werk-Wasser-Gebäudes platziert wird. Die Stimmberechtigten genehmigten den Kredit ohne Gegenstimme.

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