Maur braucht noch mehr Wohnraum für Asylsuchende
200’000 Franken Mehrkosten
Die Gemeinden müssen ab Juli mehr Asylsuchende unterbringen. Der Gemeinderat von Maur hat 200’000 Franken für die Miete von Wohnungen bewilligt.
Maur erfüllt knapp die Aufnahmequote für asyl- und schutzsuchende Menschen, die der Kanton Zürich den Gemeinden vorschreibt. Aktuell liegt diese Quote bei 1,3 Prozent der Wohnbevölkerung. Für Maur bedeutet dies, dass die Gemeinde 140 Asylsuchende beherbergt. Ab Juli wird das Kontingent auf 1,6 Prozent erhöht.
Damit wird Maur weitere 33 Personen aufnehmen müssen. Insbesondere die Unterbringung stelle eine Herausforderung dar, stellt der Gemeinderat fest. Um das Problem anzugehen, macht er sich nun auf die Suche nach zusätzlichem Wohnraum. Bis Juli 2024 will er zehn weitere Wohnungen mieten.

