Die Bürger von Greifensee wollen nicht tiefer in die Tasche greifen
Aktienkapitalerhöhung für das Spital Uster
Ein Antrag bis zu 1,5 Millionen Franken stand an der Gemeindeversammlung im Raum. Doch am Ende setzte sich der kleinste Betrag durch – wegen drei Stimmen.
Es sei weder ein kuscheliges Wetter noch Thema. Sie hoffe jedoch, dass die Diskussion nicht allzu stürmisch werde, begrüsste Gemeindepräsidentin Monika Keller (FDP) an der Gemeindeversammlung. «Schön, dass sie trotz Regenwetter so zahlreich erschienen sind.»
Das Schicksal des Spitals Uster lag an dem Abend in den Händen von 70 Stimmberechtigten. Am Schluss entschieden nur drei Stimmen, ob die Erhöhung nun eine Million Franken beträgt oder nur gut die Hälfte, nämlich 546’000 Franken.
Der Abend drehte sich um die Aktienkapitalerhöhung für die Spital Uster AG. Die Gemeinde Greifensee ist mit ihren 7,27 Prozentanteilen die drittgrösste Aktionärin – und hätte sich am Anteil gemessen mit einer zusätzlichen Finanzspritze von 2,9 Millionen an der Erhöhung beteiligen sollen. Doch diese Zahl stand von Anfang an gar nicht zur Debatte.

