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Noch keine neue Gerichtspräsidentin

Im Dreier-Rennen um das Präsidium am Bezirksgericht Pfäffikon geht es in eine zweite Runde.

Das Bezirksgericht in Pfäffikon: Am 9. Juni kommt es zum zweiten Wahlgang. (Archiv)

Foto: Nicolas Zonvi

Noch keine neue Gerichtspräsidentin

Wahlen Bezirksgericht Pfäffikon

Die Ausgangslage für die Neuwahlen am Bezirksgericht Pfäffikon war spannend – und bleibt es auch. Keine der drei Kandidatinnen um das Amt des Gerichtspräsidiums erreichte das absolute Mehr.

Nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Gerichtspräsidenten Thomas Rehm im Oktober letzten Jahres hat folgerichtig die Vizepräsidentin, Yvonne Mauz (SP), übernommen. Mauz ist 1957 geboren und kandidiert nun lediglich noch für den Rest der Amtsdauer, bis zu den Gesamterneuerungswahlen 2026. Sie ist seit 2005 vollamtliche Vizepräsidentin und führt seit dem Tod von Thomas Rehm das Gericht.

Ihre Herausforderinnen waren Emina Casparis (FDP, 49), teilamtliche Bezirksrichterin in Pfäffikon, aktuell mit einem Pensum von 75 Prozent, und Margrit Sigrist-Tanner (EVP, 56), Co-Vizepräsidentin und Bezirksrichterin am Bezirksgericht Hinwil.

Ersatzwahl Präsidium Bezirksgericht Pfäffikon 
für den Rest der Amtsdauer 2020–2026
Ersatzwahl Präsidium Bezirksgericht Pfäffikon
für den Rest der Amtsdauer 2020–2026

Nur für zwei Jahre oder doch länger?

Vor dem Abstimmungswochenende gab es einigen Diskussionsstoff um die Wahl. Die beiden jüngeren Kandidatinnen betonten ebendies: Sie würden für einen Neuanfang und für längere Kontinuität stehen als bloss für die beiden verbleibenden Jahre der laufenden Amtsperiode. Während Yvonne Mauz nur von ihrer eigenen Bezirkspartei, der SP, unterstützt wurde, sprachen sich die Bezirksparteien von SVP, GLP, Grüne, Die Mitte, EDU und AL für Margrit Sigrist-Tanner aus.

Emina Casparis indessen wurde von ihrer eigenen Partei, der FDP, zur Wahl empfohlen, aber auch von einzelnen Ortsparteien der SVP.

Da sind es nur noch zwei: Yvonne Mauz in der Poleposition

Klar am meisten Stimmen erhalten hat Yvonne Mauz (5551), gefolgt von Emina Casparis (4378) und Margrit Sigrist-Tanner (4321). Da Casparis aber die eigentliche Wahl ins Bezirksgericht um 320 Stimmen verpasste, wird es am 9. Juni zum zweiten Wahlgang zwischen Mauz und Siegrist-Tanner ums Präsidium kommen. Emina Casparis wird aber weiterhin ihr Teilamt als Bezirksrichterin fortsetzen, wie die FDP des Bezriks Pfäffikon am Sonntag mitteilte.

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