Ein rauschendes Fest und zwei tragische Vorfälle
Von der Gemeindeversammlung zum Parlament
Vor 50 Jahren bekam Dübendorf sein Parlament. Alt Stadtpräsident Heinz Jauch erinnert sich an die anstrengenden Anfänge und erzählt über seine schmerzlichste politische Niederlage.
1974 war ein bedeutendes Jahr für Dübendorfs Politik: Mit einem Urnenentscheid führten die Stimmberechtigten ein Parlament ein. Die Gemeindeversammlung war passé, Dübendorf wurde zur Stadt. Einer, der diesen Wandel vor 50 Jahren aus nächster Nähe mitbekam, ist alt Stadtpräsident Heinz Jauch (EVP).
Als Präsident der Rechnungsprüfungskommission (RPK) war er noch vor diesem Wechsel verantwortlich, der Exekutive finanzpolitisch auf die Finger zu schauen. Jauch erinnert sich an die letzte Gemeindeversammlung und vor allem an das rauschende Fest danach. «Ich bin erst frühmorgens nach Hause gekommen.»
Wie im Protokoll von damals zu lesen ist, gab es auf Gemeindekosten Wienerli, Brot und Bier. 557 Stimmberechtigte waren bei der Versammlung dabei.

