Vom Sinn und Unsinn einer Schuldenbremse für Uster
Abstimmung vom 3. März 2024
Unnötiger Papiertiger oder Laisser-faire? Ob Uster ein weiteres Kontrollwerkzeug braucht, um die Finanzen im Griff zu behalten: Hier die Pros und Kontras.
Ein Plakat des FDP-Initiativkomitees spricht die Ustermer «Next Generation» mit dringlichen Worten an: Diese werde eines Tages mehr als 130 Millionen Franken Schulden erben. Deshalb solle man Ja sagen zur Einführung einer Schuldenbremse. Die FDP hat diese Initiative ins Leben gerufen. Hat die Stadt tatsächlich einen so hohen Schuldenberg, den man mit zusätzlichen Werkzeugen kontrollieren muss?

An der Info-Veranstaltung zur kommenden Abstimmung im März sagte der Ustermer Stadtrat Cla Famos (FDP) ganz klar: «Ja, Uster hat kurz- und langfristige Schulden, aber das ist nicht ungewöhnlich.» Es gebe Orte, die viel höher verschuldet seien, Winterthur oder Zürich zum Beispiel.

