Darum kommt der Kezo-Neubau später
Privater Gestaltungsplan
Die Kezo in Hinwil wird ihre neue Anlage nicht 2028, sondern erst 2030 in Betrieb nehmen. Das hat gute Gründe – und kommt nicht einmal ungelegen.
Geschätzte 300 Millionen Franken kostet die neue Anlage der Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (Kezo) in Hinwil. Ursprünglich war geplant, dass der neue Bau mit nur noch einer Ofenlinie im Jahr 2028 fertig sein würde. Nun ist klar, dass sich der Betriebsstart ins Jahr 2030 verschiebt.
«Wir rechnen zurzeit mit einer Verzögerung von zwei Jahren», sagt Steffen Schrodt, der nach wie vor als Projektleiter Kezo 2028 firmiert. Statt im Dezember 2028 werde die neue Anlage Ende 2030 fertig sein, wenn alles nach Plan laufe.
Das Timing hänge vom komplexen Bauvorhaben ab und «vom Einbezug aller Stakeholder», so Schrodt. Die neue Anlage entsteht neben der bisherigen im östlichen Bereich des Kezo-Areals, wo sich heute der Einfahrtsbereich und der Personalparkplatz befinden. Dafür sind ein privater Gestaltungsplan und mehrere Abstimmungen vonnöten. Und deshalb wollen die Verantwortlichen kein Risiko eingehen.
