Gesamtplanung Eschenbüel soll abgebrochen werden
Antrag des Stadtrats Uster
Seit 2005 ist die Entwicklung des Gebiets Eschenbüel zur Erschliessung von neuem Wohn- und Lebensraum in Auftrag. Nun soll das Projekt eingestampft werden.
Nach knapp 20 Jahren Planung ist Schluss: Der Stadtrat beschliesst, beim Gemeinderat den Abbruch der Gesamtplanung Eschenbüel zu beantragen. Der Entscheidung zugrunde läge vor allem eine Veränderung des Verständnisses der Stadtplanung, dem auch das Ustermer Stadtentwicklungskonzept folgt, wie die Stadt mitteilt. Demnach sollten Städte vermehrt nach innen, statt nach aussen wachsen.
Durch die rege Weiterentwicklung und das Bevölkerungswachstum der Stadt Uster braucht es immer mehr Wohn-, Arbeits- und Lebensraum. Deshalb sollte die knapp werdende Bauzonenkapazität durch die Aktivierung von Reservezonen erhöht werden. Auch das Gebiet Eschenbüel in Uster West ist eine solche Reservezone – 2005 wurde der Stadtrat deshalb vom Gemeinderat mit der Planung der Entwicklung des Gebiets beauftragt.
Ziel war die Erweiterung der Stadt, unter anderem in Abstimmung mit der Umfahrungsstrasse Uster West – diese wurde jedoch nicht mehr weiterverfolgt. Doch nicht nur das Scheitern von Uster West führte letztlich zur Idee, auch das Projekt «Eschenbüel» einzustampfen.

