Wird die Gratisberatung für Gartenbesitzer zu wenig beworben?
Thema Natur im Gemeinderat
Das Parlament lehnt weitere Massnahmen für die Artenvielfalt in Dübendorf knapp ab. Dies zum Leidwesen der links-grünen Seite.
An der Dübendorfer Gemeinderatssitzung vom Montagabend waren die Meinungen zum Postulat «Schutz der Artenvielfalt» von Flavia Sutter (Grüne) und neun Mitunterzeichnenden beinahe ausgeglichen. Aber eben nur beinahe. Eine hauchdünne Mehrheit von 18 zu 17 Stimmen war letztlich für die Abschreibung des Postulats. Damit folgte das Parlament dem Stadtrat. Dieser sieht die Forderungen des Vorstosses mit den Anfang Jahr in Kraft getretenen Richtlinien für «Naturnahe Pflege und Bewirtschaftung städtischer Grün- und Freiflächen» als erfüllt an.
Dagegen wehrte sich Sutter, die für die Aufrechterhaltung des Postulats plädierte. Sie argumentierte, dass diese Richtlinien nicht vollumfänglich umgesetzt werden könnten. Als Beispiel nannte sie die Primarschule. «Deren Liegenschaftsdienst ist dazu personell und finanziell nicht in der Lage.» Sie stützte sich dabei auf eine frühere Aussage des Stadtrats.
Ausserdem bemängelte Sutter, dass die Stadt zwar eine 60-minütige Beratung für Gartenbesitzerinnen und -besitzer anbiete, dafür aber zu wenig Werbung mache.
