Oberländer Gemeinden halten ihre Steuerfüsse ruhig
Nur drei Veränderungen
Das ist in den letzten Jahren noch nie vorgekommen: Gerade einmal drei Oberländer Gemeinden haben 2024 gegenüber dem Vorjahr einen anderen Steuerfuss.
Noch vor Jahresfrist ging durchs ganze Oberland ein Ruck. Die Steuerfüsse gerieten in Bewegung. Fast die Hälfte der 31 Oberländer Gemeinden senkte damals ihren Satz. Die meisten gingen auf 2023 hin um zwei Prozentpunkte runter, einige um drei und Fällanden gar um vier. Mit Fehraltorf gab es nur einen einzigen Ausreisser. Dort tänzelte der Steuerfuss in die andere Richtung.
Stabilität und Konstanz
Die damalige Senkungsrunde hatte ihre Ursache in der überstandenen Pandemie. Die Furcht vor Corona hatte sich nicht nur im Gesundheitswesen gelegt, auch die Finanzexperten gaben sich nun gelassener. Sie rechneten nicht mehr mit gewichtigen Folgen der Pandemie für die Gemeindekassen. Es hatte sich gezeigt, dass auch in den beiden vorherigen Ausnahmejahren die Steuereinnahmen munter weitersprudelten und der befürchtete Einbruch nicht eintrat.

