Das sind die Neujahrswünsche der Gemeinden im Bezirk Pfäffikon
Botschaften der Präsidentinnen und Präsidenten
Die Präsidentinnen und Präsidenten der Gemeinden und Städte blicken auf das vergangene Jahr zurück und sagen, was sie sich für 2024 wünschen.
Marco Nuzzi (FDP), Illnau-Effretikon

«Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger
Ein weiteres Jahr voller Herausforderungen ist zu Ende gegangen. Bestehende und neue Kriege und Konflikte dominieren noch immer die aktuelle Weltlage, mit wenig Hoffnung auf ein baldiges Ende. Europa wirkt schwach und uneinig und hofft weiterhin auf die fortwährende Unterstützung der USA. Die UNO selbst ist machtlos – die Vetomächte sorgen dafür, dass es so bleibt.
Ein Blick auf die aktuellen Kriegs- und Konfliktherde der Welt ist ernüchternd. Demokratisch geführte Länder geraten vermehrt unter Druck. Als Schweiz können wir als positives Beispiel auftreten und aufzeigen, dass ein friedliches Zusammenleben zwischen zahlreichen Nationen, Religionen und Landessprachen möglich ist. Wir müssen unseren Beitrag leisten und weiterhin die notwendigen Vorbereitungen und Massnahmen treffen.
Im neuen Jahr wollen wir gemeinsam positiv vorwärtsblicken. Als Stadt Illnau-Effretikon wollen wir weiterhin in die Infrastruktur investieren und Ihre Lebensqualität verbessern. Ihre Ideen und Anregungen sind uns wichtig, und wir ermutigen Sie, sich aktiv am städtischen Leben zu beteiligen. Lassen Sie uns zusammen daran arbeiten, unsere Stadt zu einem noch besseren Ort für alle zu machen. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit Optimismus, Zusammenhalt und Engagement auch die Herausforderungen des neuen Jahrs erfolgreich meistern werden.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2024.»
Pascal Martin (SVP), Weisslingen

«Liebe Wisligerinnen, liebe Wisliger
‹Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.› Mit diesem Zitat von Aristoteles möchte ich meiner Grussbotschaft den nötigen Rahmen geben. Ich wünsche mir von Herzen, dass 2024 ein gutes Jahr wird. Ich glaube daran und schaue positiv in die Zukunft, weil wir es im ‹kleinen Rahmen› selber in die Hand nehmen können. Wie andere Gemeinden bewegen wir uns in einem Kontext, welcher uns mit der Bewältigung weltpolitischer Entwicklungen – Klimathemen, Kriege, Flüchtlingsthematik und unsichere Finanzentwicklungen – letztlich auch lokal trifft und fordert. Es geht darum, richtig zu antizipieren, mögliche Problemfelder zu erkennen und emotionsfrei zu handeln.
Der Wisliger Gemeinderat wird auch im neuen Jahr konsequent an den Legislaturzielen arbeiten. Wir freuen uns besonders auf den Spatenstich für den neuen Dorfkindergarten, die Gewerbeschau und auf sachliche Diskussionen rund um die Windkraftthematik.
Erste Massnahmen zur Entschärfung der Verkehrsproblematik wurden bereits eingeleitet und können 2024 schrittweise umgesetzt werden. Fokussiert arbeiten wir zudem weiterhin am Turnaround der Gemeindefinanzen, ohne hierfür den Steuerfuss erhöhen zu müssen.
Ich persönlich schaue dem Jahr 2024 positiv entgegen. Wislig hat in den letzten Jahren den Zusammenhalt und die Solidarität im Dorf gelebt. Ich wünsche uns bei allen Themen weiterhin die nötige Gelassenheit, gegenseitiges Vertrauen, aber auch die Kraft, dort herzhaft anzupacken, wo es nötig ist. Wislig soll eine attraktive und lebenswerte Gemeinde bleiben. Dafür müssen wir uns alle gemeinsam engagieren.
In diesem Sinne wünsche ich der Wisliger Bevölkerung von Herzen einen schwungvollen Start ins neue Jahr, beste Gesundheit und das nötige Quäntchen Glück beim Setzen der Segel.»

