Kanton subventioniert Museum auf Schloss Kyburg weiterhin
Beschluss des Regierungsrats
Fast eine halbe Million Franken jährlich bezahlt der Kanton Zürich ans Schlossmuseum ab 2024 bis 2026.
Das Museum Schloss Kyburg erhält vom Kanton Zürich weiterhin finanzielle Unterstützung – wenn auch aus einem anderen Geldtopf. Denn über den Denkmalpflegefonds werden dafür ab nächstem Jahr voraussichtlich die Mittel fehlen, wie der Regierungsrat in einem Beschluss schreibt.
Um die Finanzierung des Schlossmuseums langfristig zu sichern, subventioniert der Kanton es ab 1. Januar 2024 bis 2026 mit jährlich 450’000 Franken. Dies entspricht einer 100-prozentigen Subvention – denn im Regierungsratsbeschluss heisst es: Der Gesamtaufwand für den Betrieb des Museums betrage 2024 bis 2026 1,35 Millionen Franken, also dreimal 450’000 Franken.
Für den Betrieb wird weiterhin der Trägerverein Museum Schloss Kyburg verantwortlich sein. Seine Aufgaben werden ab 1. Januar in einem Leistungsauftrag festgelegt. Die Finanzierung über einen solchen Auftrag mit dem Museum entlastet laut dem Regierungsrat den Denkmalpflegefonds, sodass dieser auch nach 2024 «über den erforderlichen Spielraum verfügt».
Der Kanton bleibe Besitzer des Schlosses Kyburg, das «eine der bedeutendsten Liegenschaften» in seinem Eigentum sei. Das Museum verfüge über «grossen Rückhalt in der Bevölkerung und bei lokalen Behörden». Und auch Regierungs- und Kantonsrat hätten dessen Bedeutung für den Kanton «in zahlreichen Beschlüssen festgehalten».
