Im März stimmt Mönchaltorf über Tempo 30 ab
Vorlage in Arbeit
Die Gemeinde Mönchaltorf soll flächendeckend zur Tempo-30-Zone werden. Das Projekt nähert sich der Zielgeraden.
Die Gemeinde Mönchaltorf ist dem Ziel, auf ihren Gemeindestrassen flächendeckend Tempo 30 einzuführen, einen Schritt näher gekommen. Der Gemeinderat hat sein Verkehrs- und Parkierungskonzept der verkehrstechnischen Abteilung der Kantonspolizei Zürich zur Stellungnahme unterbreitet.
Nach deren Einverständnis wird der Gemeinderat eine Umsetzungsvorlage ausarbeiten, über die das Stimmvolk voraussichtlich an der Gemeindeversammlung vom 18. März 2024 abstimmen kann.
Die Bevölkerung von Mönchaltorf war von Beginn weg in die Planung für das neue Konzept eingebunden. So wurde im Frühjahr 2022 ein Fragebogen zum Thema an interessierte Einwohnerinnen und Einwohner versandt. Die Resultate wurden an der Gemeinderatssitzung im August 2022 bekannt gegeben. Anschliessend folgte ein Workshop für die Bevölkerung.
Dieser Workshop und die Detailauswertung der Umfrage brachten verschiedene Anliegen in den Bereichen Fuss- und Veloverkehr sowie im motorisierten Verkehr zutage. Mehrere Petitionen aus unterschiedlichen Quartieren wurden eingereicht und viele Wünsche zu Tempo 30 geäussert.
In einem ersten Umsetzungsschritt priorisiert die Exekutive eine flächendeckende 30er-Zone auf den Gemeindestrassen. Bei der Erarbeitung des Verkehrskonzepts habe sich gezeigt, «dass sich viele Defizite auf den kommunalen Strassen mit einer Ausweitung der bestehenden Tempo-30-Zonen beheben lassen». Die Bevölkerung habe sich im Rahmen der informellen Mitwirkung mehrheitlich positiv dazu geäussert.
Vereinbarung für die Jugendarbeit verlängert
Neben dem Stand des Tempo-30-Projekts hat der Gemeinderat auch über eine Verlängerung der Leistungsvereinbarung mit der Stiftung Mojuga für die Jugendarbeit informiert.
Mojuga, die Stiftung für Kinder- und Jugendförderung in Bubikon, leistet seit 2011 die Jugendarbeit in Mönchaltorf. Diese verfolgt das Ziel, die Lebenssituation der Jugendlichen in Mönchaltorf zu verbessern und sie in ihrer Entwicklung zu fördern. Die Stiftung schafft ein dauerhaftes, belastbares und verlässliches Kontaktangebot in der Lebenswelt junger Menschen, fördert die Teilhabe der Jugendlichen an der Gesellschaft und baut soziale Benachteiligungen ab.
Mojuga ist in der Region neben Mönchaltorf auch in Bäretswil, Bubikon, Dürnten, Fehraltorf, Greifensee, Grüningen, Pfäffikon und Russikon tätig. Die neue Leistungsvereinbarung gilt für die Jahre 2024 und 2025 und kostet die Gemeinde Mönchaltorf jährlich 170’000 Franken.
