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Politik

Hilfe für Wetziker Pflegezentrum Wildbach

Trotz stundenlanger Diskussionen hat das Budget der Stadt Wetzikon im Parlament kaum mehr Änderungen erfahren.

Die Stadt Wetzikon übernimmt einen Teil der Kosten im Pflegezentrum Wildbach.

Foto: Seraina Boner

Hilfe für Wetziker Pflegezentrum Wildbach

Steuerfuss bleibt bei 119 Prozent

In einer Monsterdebatte hat sich das Wetziker Parlament am Montag durchs Budget gekämpft. Kürzungsanträge von SVP-Seite hatten es schwer.

Dank rekordhohem Ressourcenausgleich vom Kanton sowie Grundstücksteuern rechnet die Stadt Wetzikon für 2024 mit einem Ertragsüberschuss von gut einer Million Franken. Belastet wird die Rechnung dadurch, dass die Stadt für das in die Selbstständigkeit entlassene Pflegezentrum Wildbach einmalig einen Defizitbeitrag von gut einer Million Franken leisten will.

Noch mehr Fördergelder für Solaranlagen

Die Mehrheit des Parlaments unterstützte das Ansinnen des Stadtrates, nochmals 1,6 Millionen Franken für die Förderung von erneuerbaren Energien bereitzustellen. Damit sollen auch noch im 2024 Beiträge an Private geleistet werden können. Die vor drei Jahren gesprochenen drei Millionen Franken sind bereits aufgebraucht.

Ohne Diskussion passierte der vom Stadtrat beantragte Teuerungsausgleich für das städtische Personal in der Höhe von 1,6 Prozent.

Keine Chance für Steuersenkung

Die Budgetdebatte ist bis zum bitteren Ende, sprich tief in die Nacht hinein geführt worden. Der Antrag der SVP-Fraktion auf eine Reduktion des Steuerfusses um zwei Prozentpunkte hatte keine Chance.

So bleibt der Steuerfuss auf dem bisherigen Niveau von 119 Prozent. Ausführlicher Bericht folgt.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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