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Mönchaltorfer wollen Musikschulunterricht aus Uster beziehen

Keine Diskussionen und eindeutige Resultate – die Gemeindeversammlung in Mönchaltorf war eine kurze Angelegenheit.

Besinnliche Zeit in Mönchaltorf – auch an der Gemeindeversammlung wurde nicht gestritten. (Archiv)

Foto: Seraina Boner

Mönchaltorfer wollen Musikschulunterricht aus Uster beziehen

Deutliche Zustimmung

Die Schule Mönchaltorf kann einen Anschlussvertrag mit der Primarschule Uster abschliessen. Alle Geschäfte an der Gemeindeversammlung waren unumstritten.

Die Gemeinden im Kanton Zürich sind wegen des Musikschulgesetzes dazu verpflichtet, eine Musikschule zu führen oder dieses Angebot an Dritte auszulagern. Mönchaltorf hat bisher mit der Musikschule Uster-Greifensee (MSUG) zusammengearbeitet, die als Verein organisiert war. Im vergangenen Juni allerdings wurde die MSUG in die Primarschule Uster integriert, was eine Abstimmung in den bisherigen Trägergemeinden über einen Anschlussvertrag nötig machte.

Die Mönchaltorferinnen und Mönchaltorfer stimmten über diesen Vertrag mit der Primarschule Uster an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend ab. Das Resultat war gemäss Gemeindeschreiberin Cornelia Müller eindeutig. Die Stimmberechtigten nahmen die Vorlage mit grosser Mehrheit an. Die Schule Mönchaltorf kann den Musikschulunterricht ab dem Schuljahr 2024/2025 von der Primarschule Uster beziehen.

Ja zum Budget

Auch die anderen Geschäfte sorgten an der Gemeindeversammlung für keine Diskussionen. Die 69 Anwesenden stimmten dem Budget, das einen Ertragsüberschuss von 125’600 Franken und einen gleichbleibenden Steuerfuss von 108 Prozent vorsieht, ebenfalls mit grosser Mehrheit zu.

Dasselbe gilt für den Investitionskredit in Höhe von 335’500 Franken für ein neues Gestaltungs- und Bepflanzungskonzept auf dem Friedhof Räbacher, die Teilrevision der Gebührenordnung im Bereich Bürgerrecht sowie die Kreditabrechnung für den erstellten Ringabschluss der Wasserleitung Lindenmatt–Breitacher. Keines der Geschäfte erhielt Gegenstimmen.

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