Ein erstes Ja zur langen Aatalbrücke
Seegräbner Ja zu Projektierungskredit
Das kleine Seegräben verfolgt ein grosses Projekt: Über das Aatal soll eine Brücke gespannt werden. Ob das finanzierbar ist, wird nun abgeklärt.
Fast ein Viertel der Seegräbner Stimmberechtigten ist am Dienstagabend aufmarschiert, um über einen Brückenschlag übers Aatal zu entscheiden. Die 227 Einwohner kriegten während 70 Minuten viele Argumente für und einige gegen die geplante 285 Meter lange, 40 Meter hohe und 3 Meter breite Fuss- und Radwegbrücke zu hören.
Eigene Bevölkerung im Vordergrund
Die Befürworter des Projektierungskredites über 220'000 Franken hoben vor allem den Nutzen für die eigene Bevölkerung, von den Schulkindern über die Pendler bis zu den Senioren, hervor.
Einerseits sei so der Austausch zwischen den Dorfteilen viel einfacher möglich. Andererseits sei durch den Lift von der Brücke zum Bahnhof hinunter auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr viel besser.
Angst vor noch mehr Ausflugsverkehr
Die Gegner befürchten vor allem zusätzlichen Ausflugsverkehr, der sich auch auf den Ortsteil Sack auswirken könnte. Zudem wurden Bedenken angemeldet, ob sich die kleine Gemeinde das grosse Projekt finanziell überhaupt leisten könne.
Am Schluss war die Sache aber klar: 157 wollten die Planung für die Brücke vorantreiben, nur 57 waren dagegen und der Rest enthielt sich der Stimme. (Ausführlicher Bericht folgt)
