«Wir werden jedes Grundstück nochmal abgrasen»
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Der Fällander Gemeinderat hat bisher eisern an der Flüchtlingsunterkunft im Letzacher festgehalten. Nun will er plötzlich nochmal über die Bücher.
Im Gebiet Letzacher stehen immer noch die Bauprofile für die Wohncontainer, die dereinst 64 Flüchtlinge beherbergen sollen. Das Bauvorhaben ist jedoch erst mal auf Eis gelegt. Dies, weil das Verwaltungsgericht kürzlich den Kreditbeschluss des Fällander Gemeinderats in Höhe von 1,55 Millionen Franken kassiert und die Behörde den Weiterzug ans Bundesgericht beschlossen hatte. Laut dem Urteil des Verwaltungsgerichts hätte der Kredit von den Stimmberechtigten abgesegnet werden müssen, wogegen der Gemeinderat die Kosten als gebunden ansieht.
Nun will der Gemeinderat nochmal alle möglichen Standorte überprüfen. Im Interview spricht Gemeindepräsident Tobias Diener (FDP) über die Gründe dieses Kurswechsels.
Herr Diener, bisher hat der Gemeinderat stets beteuert, dass kein Weg an der Containersiedlung im Letzacher vorbeiführt. Nun heisst es, dass nochmals gemeindeeigene Grundstücke vertieft auf ihre Eignung für Flüchtlings-Wohncontainer überprüft werden. Hat der Gemeinderat im Vorfeld doch zu wenig nach Alternativen gesucht?

