Rekurs stoppt Umzugspläne des Sozialdiensts Pfäffikon
Hängepartie in Pfäffikon
Der Umzug des Sozialdiensts Pfäffikon droht zur Hängepartie zu werden. Ein Stimmrechtsrekurs gegen die jährlichen Mehrkosten ist eingegangen.
Darum geht es
Im Februar 2020 hatte die Stimmbevölkerung des Bezirks Pfäffikon eine geplante Zentralisierung des Sozialdiensts an der Sophie-Guyer-Strasse 9 in Pfäffikon haushoch verworfen.
Im Vorfeld hatte sich vor allem die SVP quergestellt. Zu teuer, zu luxuriös waren ihre Argumente.
Zu diesem Zeitpunkt war der Sozialdienst auf drei Standorte verteilt, aktuell sind es noch zwei.
Nachdem kein alternativer Standort gefunden werden konnte, hat der Zweckverband Soziales einen erneuten Versuch unternommen, seine Behörde am Standort Sophie-Guyer-Strasse zusammenzulegen.
Die zehn Gemeinden im Bezirk haben dem jährlichen Kredit von rund 67’000 Franken, der dem Umzug zugrunde liegt, mit 6 zu 4 Stimmen zugestimmt.
Das war zu erwarten: Gegen den Beschluss der zehn Verbandsgemeinden, den Sozialdienst des Bezirks Pfäffikon zu zentralisieren, ist ein Stimmrechtsrekurs eingegangen. Damit muss der Bezirksrat Pfäffikon über den Umzug entscheiden. Die zehn im Zweckverband zusammengeschlossenen Gemeinden hatten dem jährlich wiederkehrenden Kredit von rund 67’000 Franken nach langem Hin und Her ihren Segen gegeben.
Geplant war, dass der Sozialdienst im Lauf des ersten Halbjahrs 2024 an der Sophie-Guyer-Strasse 9 in Pfäffikon zentralisiert wird. Dort, wo derzeit schon die Suchtberatung, die Beratungsstelle für junge Erwachsene und die Fachstelle Erwachsenenschutz untergebracht sind.
