Braucht Uster die Moosackerstrasse?
Abstimmung vom 19. November
Zwischen Klima, Kulturland, Entlastung und Aufwertung – die Diskussion um die Moosackerstrasse geht in die nächste Runde. Das Stimmvolk entscheidet nun sowohl über die Initiative als auch über den Gegenvorschlag des Stadtrats.
Am 19. November stimmt die Ustermer Stimmbevölkerung über die «Kulturland-Initiative gegen die Moosackerstrasse» und den Gegenvorschlag des Stadtrats ab. Die Grünen fordern in ihrer Initiative den Stadtrat auf, die Streichung der geplanten Moosackerstrasse aus dem kantonalen Richtplan zu beantragen. Im entsprechenden Gegenvorschlag des Stadtrats will dieser den Bau der Moosackerstrasse verwirklichen, schlägt jedoch vor, diesen direkt an die gleichzeitige Abklassierung und Übernahme der damit entlasteten Strassen zu knüpfen und sie im selben Zuge aufzuwerten.
Entlastung des Zentrums und klare Linienführung
Bereits seit 1970 ist die Planung der Moosackerstrasse rechtskräftig – sie sollte der Entlastung des Ustermer Zentrums und des Verkehrsflusses dienen und für eine effiziente und zielführende Verkehrsverbindung zwischen «Uster West» und Riedikon sowie darüber hinaus sorgen.
