Stadt Uster präsentiert verbessertes Budget
Kleines Minus wird zu Mini-Plus
Die Ustermer Erfolgsrechnung erhält umgekehrte Vorzeichen. Verantwortlich dafür ist unter anderem der reduzierte Teuerungsausgleich.
Vor gut einem Monat hatte die Stadt Uster ihre Budgetplanung für das kommende Jahr vorgelegt. Der Stadtrat rechnete damals mit einem kleinen Minus. Nun stellt er ein minimales Plus in Aussicht.
Statt einen Aufwandüberschuss von 461’000 Franken sieht das aktualisierte Budget für 2024 einen Ertragsüberschuss von knapp 40’000 Franken vor.
Stabile Sozialhilfefälle
Im Detail erwartet die Stadt über alle Geschäftsfelder hinweg einen geringeren Personalaufwand durch den tiefer angesetzten Teuerungsausgleich von 1,6 statt 2,2 Prozent. Auch im Geschäftsfeld Gesundheit und Umwelt geht sie von deutlich reduzierten Kosten aus.
Steigen werden – wenn auch in vergleichsweise kleinerem Ausmass – die Ausgaben für die Heime Uster unter anderem durch die Erhöhung der Bettenzahl im Heim Dietenrain. Dasselbe gilt für die Spitex sowie für die sozialen Dienste. Ursprünglich ging die Stadt von sinkenden Fallzahlen für Sozialhilfe aus, nun rechnet sie mit stabilen Werten.
Bessere Prognose für 2023
Vor Monatsfrist hatte die Stadt zudem einen geringeren Gewinn für die Jahresrechnung 2023 in Aussicht gestellt. Statt mit dem ursprünglich prognostizierten Ertrag von 2,9 Millionen Franken rechnete sie nur noch mit 1,7 Millionen. Inzwischen liegt eine neue Hochrechnung und damit eine verbesserte Prognose vor, wie die Stadt mitteilt.
So erwartet sie einen Buchgewinn von 2,5 Millionen Franken aus periodischen Neubewertungen von Liegenschaften im Finanzvermögen. Zudem könne davon ausgegangen werden, dass Rückerstattungen der Versorgertaxen aus dem Jahr 2023 gutgeschrieben werden könnten.
Allerdings verweist die Stadt auch auf Mehraufwendungen bei der Pflegefinanzierung und der wirtschaftlichen Hilfe. Ein Unsicherheitsfaktor bleibe zudem der Ressourcenzuschuss, der einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben werde.
