Die Mitte als Wahlsiegerin, SVP stabil, Grüne tauchen – die Schlussresultate
Alle Informationen im Ticker
Die Resultate sind definitv. Mit Yvonne Bürgin und Erich Vontobel hat das Oberland zwei neue Nationalräte. Meret Schneider (Grüne) ist nicht mehr dabei.
21.45 Uhr: Schlussresultate sind da
Der Kanton veröffentlicht die definitiven Schlussresultate. Hier die Zusammenfassung:
Die grosse Wahlsiegerin an Sitzen ist Die Mitte. Der Kanton Zürich neu mit drei ihrer Politikerinnen in der grossen Kammer vertreten.
Die SP gewinnt einen Sitz da und ist neu mit acht Politikerinnen und Politikern im Nationalrat vertreten.
Die SVP bliebt auch ohne Sitzgewinn mit zehn Politikerinnen und Politikern im Nationalrat vertreten.
Die FDP kann ihre fünf Sitze im Nationalrat halten.
Die Grünen stellen nur noch vier Vertreterinnen und Vertreter im Nationalrat.
Die GLP hat nur noch vier Sitze im Nationalrat.
Die EVP kann ihren Sitz halten.
Die EDU schickt neu auch einen Vertreter nach Bern.
20.22 Uhr: Yvonne Bürgin und Erich Vontobel dürften gewählt sein
Die definitiven Resultate fehlen zwar noch, und in den laufenden Hochrechnungen des Kantons gibt es immer wieder Veränderungen, doch die halten sich nur noch im kleinen Rahmen. Das heisst: Yvonne Bürgin (Rüti, Mitte) und Erich Vontobel (Wolfhausen, EDU) dürften neu in den Nationalrat einziehen. Sie ergänzen dort die Oberländer Fraktion der Bisherigen Marionna Schlatter (Hinwil, GP), Benjamin Fischer (Volketswil, SVP), Bruno Walliser (Volketswil, SVP) und Martin Bäumle (Dübendorf, GLP). Nicht mehr dabei sein wird, weil abgewählt, Meret Schneider (Uster, GP).


19.52 Uhr: Resultate aus Städten fehlen weiterhin
Noch die Resultate aus zwei Kreisen in Zürich und drei in Winterthur, dann kann die «Schlussrechnung» gemacht werden. Und dann steht höchstwahrscheinlich auch fest, wer aus dem Oberland nach Bern reisen wird.
19.25 Uhr: Wahlbeteiligung-Sieg geht nach Wildberg
Einen kleine Gemeinde schreibt grosse Zahlen: Wildberg sichert sich den Sieg im Oberländer Wahlbeteiligungs-Ranking. 56,2 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner, die wählen dürfen, gingen dort an die Urne. An der Spitze der kantonalen Rangliste und wohl kaum mehr einholbar steht derzeit Rifferswil mit fast 64 Prozent, am Ende die Ausland-Zürcher mit etwas über 16 Prozent.
18.59 Uhr: Ein (zu wenig) gutes Resultat für Pinto
Wie gut die Spitzen-Nationalratskandidaten in ihrer Wohngemeinde abschneiden, interessiert immer besonders. Bei Jean-Philippe Pinto kann man das nun sagen: Er erreichte gemäss Wahlprotokoll von Volketswil 1439 Stimmen und damit mit grossem Abstand das beste Resultat «seiner» Mitte-Partei in der Gemeinde. Nützen wird ihm das aber höchstwahrscheinlich nichts, führt ihn die Hochrechnung des Kantons doch in der Kategorie «voraussichtlich nicht gewählt».
18.40 Uhr: Warten auf die nächste Hochrechnung – und die Städte
Die Oberländer Gemeinden sind ausgezählt – und auch fast alle anderen im Kanton. Noch fehlen jedoch die gewichtigen Resultate der Städte Winterthur und Zürich. Sobald die Ergebnisse von dort vorliegen, wird der Kanton vermutlich die nächste Hochrechnung veröffentlichen oder allenfalls schon die Schlussrechnung. Dann dürfte auch definitiv feststehen, welche Oberländerinnen und Oberländer künftig in Bern politisieren werden.
17.45 Uhr: Rapperswiler Ständerat bestätigt
Benedikt Würth aus Rapperswil, der seit vier Jahren im Ständerat sitzt, ist wiedergewählt worden. Der 55-jährige Mitte-Politiker war von 2007 bis 2011 Stadtpräsident von Rapperswil-Jona.
17.40 Uhr: Auszählungs-Schlusslicht Fischenthal
So, nun haben alle Gemeinden der Region ihre Resultate abgeliefert. Wirklich alle? Nein, Fischenthal fehlt noch.
17.30 Uhr: Volketswil mit tiefster Beteiligung
Über 150 von 175 Gemeinden und Stadtkreisen sind nun ausgezählt. Die Stimmbeteiligung schwankt dabei von 30 bis 64 Prozent. Die tiefste Beteiligung aller Gemeinden in der Region hat bisher Volketswil mit 38,12 Prozent. Den höchsten regionalen Wert erreichte Wildberg mit 56,2 Prozent.
17.19 Uhr: Viele ungültige Wahlzettel in Maur
Fast 54 Prozent der Stimmberechtigten aus Maur haben an den eidgenössischen Wahlen mitgemacht. Viele der Politinteressierten kamen dabei aber offenbar mit dem Abstimmungsprozedere nicht ganz zurecht. So fällt die recht hohe Zahl von 125 ungültigen Wahlzetteln auf.
16.40 Uhr: Noch vier Oberländer Gemeinden «offen»
Noch in vier Orten im Zürcher Oberland, darunter die Bezirkshauptorte Uster und Pfäffikon, sind die Wahlzettel nicht fertig ausgewertet. Gerade aus Uster und dem ebenfalls noch «offenen» Volketswil könnten Ergebnisse kommen, die Einfluss auf die Wahl von Erich Vontobel und Yvonne Bürgin haben. Dasselbe gilt für die Resultate aus der Stadt Zürich, von der noch keinerlei Zahlen vorliegen.
16.20 Uhr: Zieht auch Yvonne Bürgin nach Bern?
Die neueste Hochrechnung in Sachen Zürcher Nationalratssitze zeigt folgendes Bild: Marionna Schlatter (Hinwil), Benjamin Fischer (Volketswil) und Bruno Walliser (Volketswil) werden ihren Sitz im Nationalrat mit grösster Wahrscheinlichkeit behalten. Neu dazustossen dürften Yvonne Bürgin (Rüti) und Erich Vontobel (Wolfhausen). Ihren Sitz verlieren wird vermutlich Meret Schneider (Uster).
15.50 Uhr: Erich Vontobel auf dem Weg in den Nationalrat
Der EDU-Kandidat Erich Vontobel ist offenbar auf guten Weg, in den Nationalrat einzuziehen. Nachdem rund die Hälfte der Gemeinden ausgezählt ist, sieht es stark danach aus, als dass der Kantonsrat aus Wolfhausen (Bubikon) den grossen Schritt nach Bern schaffen wird.
15.35 Uhr: Nur ein ungültiger Ständerats-Wahlzettel in Wila
Aus Wila liegt das detaillierte Wahlprotokoll vor. Auch hier schwang Gregor Rutz bei den Ständeratswahlen obenaus, und die SVP holte am meisten Nationalrats-Stimmen. Mit den langen Listen der Kandidierenden kamen die Stimmberechtigten gut zurecht. Von den über 660 eingegangenen Wahlzetteln war bei der Ständeratswahl nur gerade einer ungültig und bei der Nationalratswahl waren es lediglich vier.
15.16 Uhr: Die Resultate aus Bauma
Es wird schon fast «langweilig»: Auch in Bauma weichen die Ergebnisse nicht von den übrigen bisher bekannten Oberländer Resultaten ab. Will heissen: Die SVP ist mit über 44 Prozent Wahlanteil die absolut überragende Partei, auf Platz zwei folgt weit, weit abgeschlagen die SP mit rund acht Prozent. Und auch bei den Ständeratswahlen das bekannte Bild: Rutz vor Jositsch.
15.07 Uhr: … und ebenso in Grüningen
Und welcher Ständeratskandidat konnte wohl bei den Grüningern am meisten Stimmen abholen? Richtig, auch hier heisst der Sieger Gregor Rutz. 26,23 Prozent Stimmenanteil erreichte er, recht dicht gefolgt von Daniel Jositsch mit 22,07 Prozent.
14.45 Uhr: Rutz siegt auch in Bäretswil und Dürnten
Die Dominanz von Gregor Rutz in den Ständeratswahlen im Oberland setzt sich fort: Auch in Bäretswil und Dürnten holt er am meisten Stimmen. In Bäretswil kam er auf einen Anteil von 29,27 Prozent, in Dürnten auf 24,29 Prozent.
14.37 Uhr: Hohe Wahlbeteiligung in Seegräben
Mit 54,45 Prozent hat Seegräben bisher die höchste Wahlbeteiligung in der Region. Nur eine Handvoll andere Gemeinden im Kanton können mit besseren Werten aufwarten. Im kantonalen Schnitt liegt die Stimmbeteiligung derzeit bei etwas über 47 Prozent.
14.28 Uhr: Gemeinden im Norden sind voraus
Noch nicht ganz ein Drittel aller Gemeinden und Stadtkreise ist ausgezählt. Aus dem Oberland liegen erst aus fünf Orten Resultate vor. Es sind vor allem Orte im Norden der Region. Das deckt sich mit dem Bild im ganzen Kanton, wo auch der grösste Teil der Ergebnisse bisher aus dem Norden stammt.
14.05 Uhr: Seegräben «tanzt aus der Reihe»
Seegräben ist die erste Gemeinde der Region, in der nicht Gregor Rutz das Ständeratsrennen für sich entschieden hat, sondern Daniel Jositsch. Der Jurist liegt hier mit 23,7 Prozent vorne – aber nur sehr knapp vor Rutz, der auf 22,04 Prozent kam.
13.56 Uhr: Die drei ersten Oberländer Gemeinden wählen Rutz
Aus drei Gemeinden aus dem Oberland liegen nun die Resultate vor. Es sind alles Orte im Bezirk Pfäffikon. Sowohl in Hittnau, Wildberg wie Wila machte Gregor Rutz das beste Resultat der Ständeratskandidaten. Am besten schnitt er in Wila mit 30,24 Prozent ab.
13.49 Uhr: Und das gleiche Bild in Wildberg
In Wildberg sieht die «Rangliste» genau gleich aus wie in Hittnau: auf dem ersten Platz die SVP, die in der kleinen Gemeinde fast 49 Prozent Stimmenanteil erreichte. Auf Platz zwei folgt die SP mit 10,49 Prozent.
13:30 Uhr: Wie erwartet: SVP
Wie in allen anderen bereits ausgezählten Gemeinden liegt auch in Hittnau erwartungsgemäss die SVP an der Spitze. Sie erreichte im Oberländer Ort einen Anteil von 38.68 Prozent. Weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz folgt die SP mit 10,32 Prozent. Alle anderen Parteien haben die Zehn-Prozent-Marke nicht erreicht.
13.20 Uhr: Hittnau wählt Gregor Rutz
Das erste Oberländer Ergebnis zur Ständeratswahl kommt aus Hittnau. Dort entschieden sich 26.26 Prozent der Wählenden für Gregor Rutz. Er liegt damit knapp vor Daniel Jositsch, der auf 21,49 Prozent kam. Mit 15 und weniger Prozent deutlich dahinter sind Regine Sauter, Tiana Angelina Moser und Philipp Kutter.
13.09 Uhr: 170 Tonnen Papier für die grosse Auswahl
Ein paar imposante Zahlen, um das Warten zu verkürzen: Für den Druck der rekorddicken Wahlsets mit der Rekordzahl von Kandidatinnen und Kandidaten benötigte der Kanton 170 Tonnen Papier. Damit das heutzutage nicht mehr einfach unbeschränkt bestellbare Gut namens Papier auch in ausreichendem Mass vorhanden ist, wurde es bereits vor drei Jahren bestellt und dann eingelagert. So, dass schliesslich Ende August die Wahlzettel gedruckt werden konnten – im Dreischichtbetrieb und ständig überwacht von zwei Mitarbeitenden des Kantons.
12.35 Uhr: Warten auf die ersten Oberländer Resultate
In drei Gemeinden des Kantons sind die Stimmzettel bereits ausgezählt. Es handelt sich um kleine Orte im Nordwesten. Aus dem Oberland liegen noch keine Resultate vor.
12 Uhr: Urnen sind geschlossen
Die Urnen sind geschlossen, nun kann die grosse Zählerei beginnen. «Mehr als fünf Millionen Wahlcouverts» hat die Post laut eigenen Angaben vor drei Wochen in die Schweizer Haushalte ausgeliefert. Wie viele dieser Couverts dann den Weg in die Wahlbüros der Gemeinden der Region gefunden haben und vor allem natürlich, welche Namen auf den Wahllisten stehen, das erfahren Sie hier in den nächsten Stunden.
11 Uhr: Eine Rekordzahl wollte nach Bern
111 Frauen und 145 Männer aus der Region wollten in den Nationalrat einziehen. Echte Chancen haben aber gerade einmal 5. Wer von ihnen schafft es?
Und wie stark wird die SVP abschneiden? Im Vorfeld der Wahlen wurden der Schweizerischen Volkspartei die stärksten Gewinne zugetraut. Noch vor vier Jahren gehörte die konservative Partei zu den Verlieren im Kanton Zürich und auch auf Bundesebene.
