Bubiker wollen besser über aktuelle Projekte informiert werden
Mehrheitlich zufrieden, aber …
Die Gemeinde Bubikon wollte wissen, wie gut sich die Bevölkerung informiert fühlt. Jetzt arbeitet sie ein neues Kommunikationskonzept aus.
Die Bubikerinnen und Bubiker stellen der Informationspolitik ihrer Gemeinde mehrheitlich ein gutes Zeugnis aus. Das geht aus einer Online-Umfrage hervor, die die Gemeinde im August und September durchgeführt hat. Rund 338 Personen nahmen teil – rund die Hälfte davon sind Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger.
Die Umfrage zeigt, dass 67 Prozent der Befragten zufrieden oder sehr zufrieden mit den zur Verfügung stehenden Kommunikationskanälen der Gemeinde sind. Nur 7 Prozent sind unzufrieden oder sehr unzufrieden.
Interesse an Mitwirkung gering
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Zufriedenheit bezüglich der Informationen zu aktuellen Themen. Allerdings wünschen sich die Befragten in Zukunft mehr Informationen zu aktuellen Projekten (59 Prozent) und zum Freizeitangebot (51 Prozent) in der Gemeinde.
Das Interesse an einer aktiven Mitwirkung an der Gemeindeentwicklung ist hingegen gering. Nur 9 Prozent wollen sich aktiv beteiligen. Bei der Mitwirkungsform wünschen sich die Teilnehmenden vor allem Online-Umfragen (62 Prozent).
Zufriedene Gemeinde
Insgesamt ist der Wunsch nach einer ausgebauten Kommunikation über die digitalen Kanäle erkennbar. Jeweils knapp ein Drittel der Teilnehmenden wünscht sich mehr Informationen auf der Gemeindewebsite, über die sozialen Medien oder per Newsletter.
Die Gemeinde ist erfreut über die Resultate. Sie ergäben gute Ansätze für die Erarbeitung eines zeitgemässen Kommunikationskonzepts, teilt sie mit.
Auch die Tatsache, dass rund die Hälfte der Rückmeldungen von Neuzuzügern stamme, sei kein Problem. «Dem Gemeinderat war es besonders wichtig, gerade diese Eindrücke einzuholen.»
Zusammenarbeit mit Ritterhaus
Die Ausarbeitung des Kommunikationskonzepts laufe noch. Konkrete Aussagen seien deshalb noch nicht möglich. Das gelte ebenfalls für die Wahl der passenden Kanäle. Hier würden auch die zur Verfügung stehenden Mittel der Verwaltung eine Rolle spielen.
Die Gemeinde stellt jedoch in Aussicht, dass sie an klassischen Informationsveranstaltungen zu anstehenden Projekten festhalten will. Bei der Kommunikation zu Freizeitaktivitäten sollen auch die Vereine und das Ritterhaus miteinbezogen werden.
