Maur gibt Machbarkeitsstudie für Sportanlagen in Auftrag
Generationenprojekt «Looren»
Der Bezirksrat hatte die Gemeinde dazu angehalten, das Projekt nochmals neu zu berechnen. Dafür bewilligte diese nun einen entsprechenden Kredit.
Wie weiter beim Generationenprojekt «Looren» in Maur? Der Gemeinderat nutzt den verordneten Marschhalt, um die Bedürfnisse vertieft abzuklären und wo nötig zu aktualisieren.
Bezüglich der Sportanlagen wird nun vom Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Studienergebnisse sollen auf die ausgewiesenen Bedürfnisse der Sport- und Freizeitvereine in Maur eingehen, baurechtliche Abklärungen zum Gesamtperimeter Looren darlegen und ein Betriebs- und Nutzungskonzept enthalten. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit von insgesamt 70'000 Franken bewilligt. Der Schlussbericht wird Ende des ersten Quartals 2024 erwartet.
Bevölkerungsschutzgebäude kommt 2024 zur Abstimmung
Die Sportanlagen sind Teil des Generationenprojekts «Looren». Den entsprechenden Baukredit hatte die Stimmbevölkerung im Oktober 2020 an der Urne bewilligt. Doch das Projekt geriet zuletzt in Turbulenzen. Der Bezirksrat Uster hiess im Oktober 2022 zwei Rekurse gut und pfiff den Gemeinderat zurück.
Dieser hatte millionenschwere Mehrkosten für das Generationenprojekt als gebundene Ausgaben durchwinken wollen. Ein Vorhaben, das der Bezirksrat nicht billigte und dabei den Gemeinderat in die Schranken wies. In der Folge kündigte die Gemeinde eine Redimensionierung an.
Erst im Juni musste die Maurmer Gemeindeversammlung deshalb noch einmal über das Generationenprojekt «Looren» abstimmen. Zur Debatte stand der vorläufige Verzicht auf die Sanierung des Looren-Saals sowie den Bau eines Kinderspielplatzes. Praktisch einstimmig wurde die Vorlage gutgeheissen. Im ersten Halbjahr 2024 wird die Bevölkerung über das überarbeitete Bevölkerungsschutzgebäude abstimmen.
