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Atomstrom, ein Grundstück mit Altlasten und der liebe Verkehr

An der Fragestunde des Gemeinderats nahm schon so manches Polit-Drama seinen Anfang. Auch diesmal?

Verkehr und Parkplätze – ein Dauerbrenner in der gemeinderätlichen Fragestunde.

Foto: Thomas Bacher

Atomstrom, ein Grundstück mit Altlasten und der liebe Verkehr

Wissbegierige Dübendorfer Parlamentarier

An der Fragestunde des Dübendorfer Gemeinderats war wieder für alle was dabei.

Und wieder mal war Fragestunde im Dübendorfer Gemeinderat. Was erst einmal harmlos klingt, stand in der Vergangenheit schon oft am Anfang einer grossen politischen Debatte bis hin zur Volksabstimmung. Was also brannte den Parlamentarier am Montag unter den Nägeln?

Marco Lang (Die Mitte/EVP) wollte wissen, wie es mit dem umstrittenen Grundstück hinter dem Restaurant Hecht weitergeht, wo einst Alterswohnungen geplant waren, bis die Primarschule Eigenbedarf anmeldete.  

Finanzvorstand Martin Bäumle (GEU/GLP) sprach von schwierigen Verhandlungen in der Vergangenheit, was letztlich zu einer Sistierung des Vorhabens geführt habe. Auch sei die Schulraumplanung in diesem Perimeter aktuell noch nicht abgeschlossen. Das Geschäft sei auf der Pendenzenliste, werde aber nicht prioritär behandelt.

Autos im Halteverbot

Weitere Fragen waren, ob die Stadt Dübendorf an der Bauteilvermittlung Zürichsee-Oberland beteiligt sei (Nein) und ob die Leistungsüberprüfung abgeschlossen werden konnte (ebenfalls Nein). Sowie das (nach Meinung des Fragestellers) oft missachtete Halteverbot an der Adlerstrasse. Verkehr geht immer in der Fragestunde.

Auch der Abbau von Parkplätzen im Zuge der Sanierung am Bungertweg wurde thematisiert. Dafür verantwortlich, so der Stadtrat, seien übergeordnete Vorschriften zur Sichtweite.

Es ist kompliziert

Und was hat es mit dem Atomstrom in der Abrechnung der privatisierten städtischen Werke auf sich? Dies liege daran, dass der Strom aus Wasserkraft 2022 wegen des Hitzesommers und dem Krieg in der Ukraine nicht wie gewünscht zur Verfügung gestanden sei, so die Antwort von Tiefbauvorstand Adrian Ineichen (FDP). «2021 lag der Anteil von erneuerbarem Strom bei 100 Prozent.»

Vertrösten musste der Stadtrat Fragesteller André Csillaghy (SP). Der wollte wissen, wie es denn mit dem nördlichen Zugang zum Bahnhof Stettbach aussehe. Die Antwort könnte man so zusammenfassen: Es ist kompliziert.

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