Schule Dürnten geht mit der Zeit
Klares Ja zu ICT-Konzept
Neue Laptops, neue Tablets: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sehen die Notwendigkeit für eine digitale Aufrüstung der Schule Dürnten.
Nicht nur die Gesellschaft wird immer digitaler, auch die Bildung. Die Stimmbevölkerung von Dürnten hat am Sonntag mit 949 Ja- zu 390 Nein-Stimmen für das neue ICT-Konzept der Schule gestimmt und genehmigt damit einen einmaligen Kredit in Höhe von 720’000 Franken und jährlich wiederkehrende Kosten von 200’000 Franken. Die Stimmbeteiligung betrug 26,79 Prozent.
Die Vorlage war unbestritten. Bereits an der vorberatenden Gemeindeversammlung vom 1. Juni hatten die Bürgerinnen und Bürger die Vorlage mit grossem Mehr zur Annahme empfohlen. Das tat im Vorfeld der Abstimmung auch die FDP. Sie hatte sich als einzige Partei zur Vorlage geäussert.
Geräte dürfen behalten werden
Mit dem gesprochenen Geld sollen Notebooks und Tablets ersetzt werden. Denn die aktuell für «Information and Communication Technologoy» (ICT) eingesetzten technischen Utensilien stehen vor dem Ende ihres Lebenszyklus und müssen erneuert werden.
Aufgrund des Lehrplans 21 sollen dabei neu auch den Kindergärten und Primarschulen entsprechende Geräte zur Verfügung stehen und ab der 5. Klasse bis zum Ende der Sekundarstufe eine 1:1-Ausstattung, also pro Schüler ein persönliches Gerät, erfolgen. Dies, weil ab der 5. Klasse das Fach «Medien und Informatik» unterrichtet wird.
Auf den unteren Stufen werden gemietete Tablets oder Laptops eingesetzt, während es sich auf den höheren Klassenstufen um persönliche Kaufgeräte mit Zubehör handelt. Es wird vorgesehen, dass Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten wird, die Clients nach Schulaustritt zu behalten, sofern sie «ihren» Client mindestens drei Jahre verwendet haben. Die Bedingungen werden dabei noch von der Schule Dürnten festgelegt.
