«Es ist eine legitime, aber chancenlose Idee»
Reaktionen auf Fusionspläne
Der Sprecher des Initiativkomitees Pro 8606 und die Greifenseer Gemeindepräsidentin zeigen sich überrascht vom Postulat der Ustermer Parteien. Eine Fusion zwischen Uster und Greifensee schliessen sie aber nicht per se aus.
Martin Bornhauser, Sprecher des Komitees Pro 8606, fällt aus allen Wolken, als er vom überparteilichen Postulat in Uster erfährt. In diesem fordert eine Mehrheit der Fraktionen des Gemeinderats den Ustermer Stadtrat auf, statt eine Abspaltung der Weiler Nänikon und Werrikon von Uster die Fusion der Gemeinde Greifensee mit der Stadt Uster zu prüfen.
«Wenn man diese Information von einem Journalisten erfährt, ist das der absolute Super-GAU», sagt der ehemalige SP-Stadtpräsident von Uster. «Das ist nicht die Art Politik, die mir liegt.» Ebenso überrascht zeigt sich die Greifenseer Gemeindepräsidentin Monika Keller (FDP) in einer ersten Reaktion. Auch ihr war das Vorhaben der Ustermer Parteien nicht bekannt.
Die Greifenseer können sich nicht mit einer Stadt identifizieren.
Monika Keller (FDP)
Gemeindepräsidentin Greifensee

