Jetzt kümmert sich eine Projektgruppe um die Wildberger Turnhalle
Nach Rückzug der Initiative
Die Turnhalle von Wildberg ist nicht mehr zeitgemäss. Darin sind sich in der Gemeinde alle einig. Weil die Initiative für einen Neubau nicht der geeignete Weg ist, braucht es jetzt eine andere Lösung.
«Ich habe interessante Neuigkeiten, was die Turnhalle betrifft», sagt Dölf Conrad (SVP) am Telefon. Und schon lässt der Wildberger Gemeindepräsident die Bombe platzen: Die Initiative für den Bau einer neuen Mehrzweckhalle wurde zurückgezogen.
Und dies, nachdem der Gemeinderat sie noch Anfang Mai für gültig erklärt hatte. Eingereicht hatten sie Mitglieder des Turnvereins Schalchen-Wildberg und weitere Bürgerinnen und Bürger. Der Rückzug erfolgt aber nicht, weil sie die Lust am Vorhaben verloren haben. Im Gegenteil. Sie machen jetzt gemeinsame Sache mit der Gemeinde.
«Wir wollen für die Turnhalle Nägel mit Köpfen machen», betont Conrad. Die Initiative sei aber der falsche Weg dafür gewesen. Denn was weder Initianten noch Gemeinderat gewusst hatten: Eine vorberatende Gemeindeversammlung wäre im Vorfeld einer Urnenabstimmung nicht möglich gewesen. So will es die Direktive vom kantonalen Gemeindeamt.

