Zeughausareal-Projekt nimmt nächste Hürde
Feedback-Runden abgeschlossen
Das Bauprojekt sowie das Betriebs- und Mobilitätskonzept für das geplante Kultur- und Begegnungszentrum liegen vor. Nach den Sommerferien will der Stadtrat über den Baukredit befinden.
Der nächste Schritt zum neuen Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Ustermer Zeughausareal ist gemacht. Die Echogruppe, welche die Erarbeitung der Pläne und Konzepte für das Grossprojekt begleitete, hat sich am Mittwoch zu ihrer letzten Sitzung getroffen, heisst es in einer Mitteilung der Stadt.
Die Projektierungsphase sei damit beinahe abgeschlossen. «Das Bauprojekt sowie das Betriebs- und Mobilitätskonzept liegen nun vor», schreibt die Stadt.
Das Grossprojekt beschäftigt die Stadt Uster schon seit mehreren Jahren. Im Juni 2021 hatte die Ustermer Stimmbevölkerung zum letzten Mal darüber abgestimmt und einen Projektierungskredit von 2,3 Millionen Franken bewilligt.
Durchmischtes Gremium
Bereits vor der Abstimmung stand das aus einem Wettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt für das neue Kultur- und Begegnungszentrum fest. Seither entwickelte das zuständige Architekturbüro EM2M daraus ein realisierbares Bauprojekt. Gleichzeitig wurde ein Konzept für die Bewirtschaftung sowie die Finanzierung von Bau und Betrieb des künftigen Kulturzentrums erarbeitet.

Eine Echogruppe begleitete diese Schritte seit Januar 2022. Nun ist diese zum letzten Mal zusammengekommen. Die Gruppe brachte sich mit ihren Erfahrungen, Bedürfnissen und Anliegen aktiv in die Entwicklung des Betriebskonzepts ein.
Das Gremium setzte sich aus rund 25 Personen unterschiedlichen Alters aus der Nachbarschaft des Zeughausareals, den Bereichen Wirtschaft, Gewerbe, Kultur und Bildung sowie aus Menschen mit einer Behinderung zusammen.
Einfluss auf Gastronomieangebot
Insgesamt hat sich die ehrenamtliche Echogruppe zu sechs Sitzungen getroffen. Neben der baulichen Planung habe die Gruppe vor allem auch die Konzepte zur Gastronomie und zur Organisation mitgeprägt.
«Dank der Mitwirkung wird auf dem Zeughausareal ein vielfältiges Restaurantangebot mit mehreren Gastronomen realisiert», heisst es in der Mitteilung der Stadt. «Zudem wird ein Beirat ins Leben gerufen, der die Vermietungspraxis und die Entwicklung des Areals kritisch reflektieren soll.»
Abstimmung im Frühling 2024
Nach den Sommerferien kommt das Projekt auf den Tisch des Stadtrats. Dieser entscheidet dann über den Baukredit. Stimmen der Stadt- und anschliessend auch der Gemeinderat der Vorlage zu, wird die Bevölkerung voraussichtlich im Frühling 2024 darüber abstimmen können.
