Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Politik

Zeughausareal-Projekt nimmt nächste Hürde

Zwei Jahre nach der Volksabstimmung werden die Pläne für das Kultur- und Begegnungszentrum konkreter.

Eine Visualisierung von 2019 zeigt, wie das neue Kultur- und Begegnungszentrum dereinst aussehen soll (Archiv).

Visualisierung: PD

Zeughausareal-Projekt nimmt nächste Hürde

Feedback-Runden abgeschlossen

Das Bauprojekt sowie das Betriebs- und Mobilitätskonzept für das geplante Kultur- und Begegnungszentrum liegen vor. Nach den Sommerferien will der Stadtrat über den Baukredit befinden.

Der nächste Schritt zum neuen Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Ustermer Zeughausareal ist gemacht. Die Echogruppe, welche die Erarbeitung der Pläne und Konzepte für das Grossprojekt begleitete, hat sich am Mittwoch zu ihrer letzten Sitzung getroffen, heisst es in einer Mitteilung der Stadt.

Die Projektierungsphase sei damit beinahe abgeschlossen. «Das Bauprojekt sowie das Betriebs- und Mobilitätskonzept liegen nun vor», schreibt die Stadt.

Das Grossprojekt beschäftigt die Stadt Uster schon seit mehreren Jahren. Im Juni 2021 hatte die Ustermer Stimmbevölkerung zum letzten Mal darüber abgestimmt und einen Projektierungskredit von 2,3 Millionen Franken bewilligt.

Durchmischtes Gremium

Bereits vor der Abstimmung stand das aus einem Wettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt für das neue Kultur- und Begegnungszentrum fest. Seither entwickelte das zuständige Architekturbüro EM2M daraus ein realisierbares Bauprojekt. Gleichzeitig wurde ein Konzept für die Bewirtschaftung sowie die Finanzierung von Bau und Betrieb des künftigen Kulturzentrums erarbeitet.

Girlanden und Marktstände zwischen zwei Gebäuden.
Auf dem Zeughausareal soll dank des Kultur- und Begegnungszentrums künftig viel Betrieb herrschen.

Eine Echogruppe begleitete diese Schritte seit Januar 2022. Nun ist diese zum letzten Mal zusammengekommen. Die Gruppe brachte sich mit ihren Erfahrungen, Bedürfnissen und Anliegen aktiv in die Entwicklung des Betriebskonzepts ein.

Das Gremium setzte sich aus rund 25 Personen unterschiedlichen Alters aus der Nachbarschaft des Zeughausareals, den Bereichen Wirtschaft, Gewerbe, Kultur und Bildung sowie aus Menschen mit einer Behinderung zusammen.

Einfluss auf Gastronomieangebot

Insgesamt hat sich die ehrenamtliche Echogruppe zu sechs Sitzungen getroffen. Neben der baulichen Planung habe die Gruppe vor allem auch die Konzepte zur Gastronomie und zur Organisation mitgeprägt.

«Dank der Mitwirkung wird auf dem Zeughausareal ein vielfältiges Restaurantangebot mit mehreren Gastronomen realisiert», heisst es in der Mitteilung der Stadt. «Zudem wird ein Beirat ins Leben gerufen, der die Vermietungspraxis und die Entwicklung des Areals kritisch reflektieren soll.»

Abstimmung im Frühling 2024

Nach den Sommerferien kommt das Projekt auf den Tisch des Stadtrats. Dieser entscheidet dann über den Baukredit. Stimmen der Stadt- und anschliessend auch der Gemeinderat der Vorlage zu, wird die Bevölkerung voraussichtlich im Frühling 2024 darüber abstimmen können.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns