Beim Thema «Maurmer Post» ging die Post ab
Emotionale Gemeindeversammlung
Das Dorfblatt soll weiterhin aus dem Gemeindehaus gesteuert werden. Und die Maurmer verzichten auf die Sanierung ihres Versammlungssaals.
Es war zwar das letzte und finanziell unbedeutendste Geschäft, das die Maurmer an ihrer Gemeindeversammlung am Montag zu behandeln hatten. Doch der Kredit für eine Submission des Dorfblatts «Maurmer Post» sorgte für die grösste Diskussion und die lautstärksten Emotionen.
Umstrittene Herausgeberschaft
Und dabei stand nicht einmal die geplante Erhöhung der Ausgaben für die kleine Zeitung – um 25'000 auf 300'000 Franken jährlich - im Zentrum der Kritik. Für erhitzte Gemüter sorgte vielmehr die Absicht des Gemeinderats, das Blatt in die journalistische Unabhängigkeit zu entlassen.
