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Politik

Lösung für Verkehrsproblem oder überstürzte Planung?

Am 12. Juni entscheidet sich, ob die Pfäffiker Bevölkerung ein neues Tunnel unter der Bahn will.

Lösung für Verkehrsproblem oder überstürzte Planung?

Unterführung Tunnelstrasse in Pfäffikon

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass in Pfäffikon künftig eine Bahnunterführung erforderlich ist. Eine Einschätzung, welche die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission nicht teilt.

Im Hinblick auf die Pfäffiker Gemeindeversammlung vom 12. Juni sind die Meinungen geteilt, was die Pläne der örtlichen SVP angeht. Diese reichte im letzten Herbst die Initiative «Unterführung Tunnelstrasse» ein. Sie wird damit begründet, dass die «optimale» Verkehrsführung in der Gemeinde Pfäffikon seit über 70 Jahren nicht abschliessend gelöst ist.

«Insbesondere der motorisierte Individualverkehr diagonal aus dem Tösstal und der Ostschweiz in Richtung Wetzikon/Hinwil oder Uster/Dübendorf hat zugenommen», heisst es im Initiativtext. «Weiter auch der Langsamverkehr um den Bahnhof und im Bereich des Bahnübergangs Russikerstrasse, was zu Überlastungen und kritischen Verkehrssituationen führt.»

Auf dem Foto sieht man vier Männer vor einer Bahnschranke.
SVP-Vertreter Michael Gut, Stefan Krebs, Gemeindepräsident Marco Hirzel und Fredy Kull (von links) bei der Übergabe der Initiative.

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