Marschhalt auf der letzten Meile
Millionenschweres Looren-Projekt in Maur
Nach einem abschlägigen Bezirksratsurteil will der Maurmer Gemeinderat auf die Sanierung des Loorensaals verzichten. Kommt es nun gar zu einem Neubau?
Für die Emotionen dürfte an der Maurmer Gemeindeversammlung vom 12. Juni vor allem der Privatisierungsantrag zur Dorfzeitung sorgen. Doch zur Verhandlung stehen an jenem Montag noch zwei weitere Geschäfte: die Jahresrechnung und, einmal mehr, Teile des Generationenprojekts «Looren».
Bei Letzterem geht es für einmal nicht darum, Geld zu sprechen. Nach der Realisierung der drei Schulhäuser und der Mehrzweckhalle soll nun vielmehr auf zwei Teilprojekte verzichtet werden: die Sanierung des Loorensaals und die Errichtung eines Kinderspielplatzes.
Damit würden bereits gesprochene Kreditanteile von 2,7 Millionen Franken für den Saal und 146'000 Franken für den Spielplatz verfallen – wobei allerdings bereits beanspruchte Planungskosten von 422'000 Franken abgeschrieben werden müssten.

