Öko-Trottoirs finden ihren Weg zum Bezirksrat
Illnau-Effretikons Dauerbrenner
Im Streit um die Sickertrottoirs in Illnau-Effretikon ist ein neuer Akteur involviert: Der SVP-Parlamentarier Simon Binder hat mit einem Stimmrechtsrekurs den Bezirksrat angerufen.
Die Debatte um die Sickertrottoirs an der Alpen- und der Wingertstrasse in Illnau war heiss. Es ging um zu breite Fugen zwischen den Steinen, um die Sicherheit von Kindern und Senioren, um das städtebauliche Konzept der Schwammstadt, um Wahlkampf – und natürlich ums Geld. Die grosse Welt im Kleinen eben.
Mit 21 zu 11 Stimmen hat sie das Stadtparlament am 23. März schliesslich beendet. Es überwies das dringliche Postulat des FDP-Parlamentariers Hansjörg Germann, der den Stein ins Rollen gebracht hatte. Der Auftrag: die Überprüfung der finanziellen Zuständigkeiten bei der Sprechung der Mehrkosten und eines sofortigen Planungs- und Baustopps für weitere solche Projekte.
Damit, so dachte man, sei vorderhand alles gesagt. Zumal der Stadtrat bereits im Vorfeld bekannt gegeben hatte, dass er einen neuen Stein verwenden und das Postulat im Fall einer Überweisung entgegennehmen würde.
