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Bubiker Gemeinderat stoppt Sanierung der Landstrasse

Bubikon ist die Zentrumsentwicklung wichtig. Das hat Auswirkungen auf ein Strassenbauprojekt.

Auf der Landstrasse Richtung Wolfhausen: Die Strasse wird vorerst nicht saniert.

Screenshot: Google Maps

Bubiker Gemeinderat stoppt Sanierung der Landstrasse

Veränderte Rahmenbedingungen

Im Hinblick auf die künftige Zentrumsentwicklung will Bubikon die Sanierung der Landstrasse neu beurteilen.

Die baufällige Landstrassee in Wolfhausen soll vorläufig nicht saniert werden. Das schreibt die Gemeinde Bubikon in einer Mitteilung.

Die Bushaltestelle «Wolfhausen Zentrum» liegt an der Landstrasse, die zum Zuständigkeitsbereich des Kantons Zürich gehört. Die Landstrasse soll im Abschnitt Zinkereistrasse bis zum Kreisel Bubikerstrasse aufgrund des schlechten baulichen Zustands durch das Tiefbauamt Kanton Zürich (TBA) Instand gesetzt werden.

Das Vorprojekt wurde im August 2022 im Rahmen einer öffentlichen Auflage der Bevölkerung unterbreitet. Damals gingen Einwendungen ein. Das Strassenbauprojekt wurde in der Folge weiter ausgearbeitet und vom 6. Januar bis 20. Februar dieses Jahr wiederum öffentlich aufgelegt.

Innerhalb der laufenden kommunalen Ortsplanungsrevision habe sich gezeigt, dass die Entwicklung des Zentrums Wolfhausen für die Gemeinde eine zentrale Bedeutung hat, so die Gemeinde. Es sei dem Gemeinderat deshalb ein Anliegen, dass im Hinblick auf diese Zentrumsentwicklung im Dialog zwischen Kanton und Gemeinde eine «nachhaltige, effiziente und auf die künftigen Bedürfnisse abgestimmte Strassenraumplanung» vorgenommen werden kann.

Neue Beurteilung notwendig

Aus diesem Grund hat der Gemeinderat dem Kanton Zürich innerhalb der Einsprachefrist beantragt, das Strassenbauprojekt einstweilen zu sistieren. Auch soll es im Hinblick auf die künftige Zentrumsentwicklung gemäss den Leitlinien des räumlichen Entwicklungsleitbildes 2040 neu beurteilt werden. Auf Antrag des Gemeinderats hat der Kanton Zürich entschieden, die Projektarbeiten unter den veränderten Rahmenbedingungen einzustellen.

Ein reduziertes Projekt mit Verschiebung und Ausbau der Bushaltestelle Zentrum wird neu projektiert und nochmals neu aufgelegt werden, wie die Gemeinde festhält. Im Rahmen der Projektauflage anfangs Jahr gingen zwei weitere Begehren zum Strassenbauprojekt von Drittpersonen ein. Kanton und Gemeinde stehen mit diesen Personen in Kontakt.

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