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Politik

Regierung muss Gesetz zur Palliativpflege ausarbeiten

Die Pflege eines Menschens am Ende des Lebens ist aufwendig und herausfordernd. Und teuer.

Regierung muss Gesetz zur Palliativpflege ausarbeiten

Motion von Effretiker Kantonsrätin

Mit 87 zu 83 Stimmen hat der Kantonsrat eine Motion von Brigitte Röösli (SP) überwiesen. Es geht um eine einheitliche Palliativpflege und deren Finanzierung.

Es ist ein Thema, das uns alle irgendwann einmal betrifft: die Pflege eines Menschen am Ende seines Lebens. Die Motion für eine «zeitgemässe Palliative Care in Alters- und Pflegeheimen» von Brigitte Röösli und drei Mitunterzeichnenden verlangt eine einheitliche kantonale Regelung der Finanzierung von spezialisierter Palliativpflege in allen Altersinstitutionen des Kantons Zürich.

Motion überraschend überwiesen

Mit der Überweisung des stärksten Instruments, das einer Parlamentarierin zur Verfügung steht, hat das Parlament die Kantonsregierung überstimmt. Der Grund für das etwas überraschende Resultat von 87 zu 83 Stimmen war simpel: Auf der rechten Ratshälfte, die die Motion geschlossen ablehnte, blieben mehr Sitze leer als auf der linken.

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