Die Stadt unterrichtet – bezahlt aber nicht
Fragestunde im Dübendorfer Parlament
Das Dübendorfer Asylwesen, Sicherheit und Krisenbewältigung sowie natürlich Tempo 30: Das waren die Themen der Fragestunde im Gemeinderat.
Was brennt den Dübendorfer Parlamentarierinnen und Parlamentariern unter den Fingernägeln? Aktuell vor allem das Asylwesen, wie sich an der Fragestunde des Dübendorfer Gemeinderats vom Montag zeigte: Die Hälfte der Fragen drehte sich um das Thema Flüchtlinge, deren Unterbringung sowie die damit verbundenen Kosten.
Paul Steiner (SVP) wollte etwa wissen, wieso in einer provisorischen Flüchtlingsunterkunft durchgehend zwei Sicherheitsleute anwesend sein müssten – und wie die Kosten von 51'000 Franken zustande kämen.
Sozialvorstand Ivo Hasler (SP) sagte, dass die Unterbringung in einem Schutzraum ohne Tageslicht für die Betroffenen Stress bedeute. Und auch vor der Schutzeinrichtung müsse die Sicherheit gewährleistet werden. Die hohen Kosten ergäben sich aus dem durchgehenden Schichtbetrieb, der während sieben Tagen in der Woche aufrechterhalten werden müsse.

