Der schiefe Pavillon von Hittnau wird gerichtet
Eine teure Sache
Der Pavillon im Hittnauer Luppmenpark, auch bekannt als Teehaus, muss saniert werden. Die Kosten sind mit 650’000 Franken hoch.
Der Luppmenpark bewegt die Gemeinde Hittnau. Erst im März hatte die Bevölkerung der Abgabe von 3000 Quadratmetern des Parks im Baurecht und einem Darlehen von 2,3 Millionen Franken an die Genossenschaft Alterswohnen Luppmenpark zugestimmt - trotz kritischen Voten aus den Ortsparteien.
Nun steht die Sanierung des 1936 errichteten Pavillons an. Und die geht ins Geld. Wie der Gemeinderat meldet, belaufen sich die Kosten auf 650'000 Franken.
Grund dafür ist unter anderem die dafür nötige «Senkelstellung» des Gebäudes, die in der Mitteilung als «ingenieurtechnische Herausforderung» bezeichnet wird. Aufgrund des Einsturzes einer Ecke und der Schräglage muss der Pavillon wieder in die Horizontale gebracht werden – was einen erheblichen Aufwand und einen Eingriff in die die bestehende und geschützten Parkanlage mit sich bringt.
Ein Abriss und Neubau des regionalen Schutzobjekts wurde ebenfalls geprüft. Die Option wurde allerdings verworfen, da die veranschlagten Kosten gegenüber einer Sanierung nur um 30'000 Franken tiefer zu liegen kamen.
Die Arbeiten werden im Sommer beginnen und sollen innert Jahresfrist abgeschlossen werden. Der nötige Verpflichtungskredit wird auf die Budgets der Jahre 2023 und 2024 aufgeteilt.
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