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Die Stadt Uster will weiterhin Energie sparen

Die Stadt Uster wird ihre Energiesparmassnahmen weiterführen.

An der Friedensdemo hell beleuchtet, zwischen 1 und 5 Uhr morgens auch weiterhin im Dunkeln: das Schlosss Uster.

Archivfoto: Christian Merz

Die Stadt Uster will weiterhin Energie sparen

Vorderhand bis Oktober

Im letzten Herbst hat der Ustermer Stadtrat präventive Massnahmen beschlossen, um einer Energiemangellage im Winter vorzubeugen. Obschon der Ernstfall nicht eingetreten ist, hat er nun einige von ihnen bis in den Herbst 2023 verlängert.

In Uster gilt seit letztem Herbst: «Energie ist knapp. Verschwenden wir sie nicht.» Unter diesem Motto wird die Stadt mit verschiedenen präventiven Massnahmen einer drohenden Energiemangellage entgegen. Massnahmen, die gemäss des ursprünglichen Stadtrats-Beschluss bis am 31. März 2023 befristet sind.

In den vergangenen Wochen hat sich die Situation bei der Strom- und Gasversorgung hat sich in den vergangenen Wochen entspannt. In Uster wurde zwischen Anfang Oktober 2022 und Ende Januar 2023 monatlich heizgradtagebereinigt rund 18 bis 21,4 Prozent weniger Gas verbraucht als gegenüber dem Vorjahr.

Gleichzeitig, so schreibt der Stadtrat in einer Medienmitteilung, sei damit zu rechnen, dass die Lage bei der Gasversorgung noch mindestens ein bis zwei Jahre angespannt bleibt. Deshalb hat er beschlossen, die meisten der im letzten September beschlossenen Massnahmen weiterzuführen - vorerst befristet bis 31. Oktober 2023.

Maximal 20 Grad in den Gebäuden – auch im Sommer

Konkret heisst das, dass in den öffentlichen Gebäuden die maximale Heiztemperatur weiterhin maximal 20 Grad betragen wird. Besonders sensible Bereiche sind, ausgenommen, beispielweise Räumlichkeiten in Heimen oder Kindergärten.

Ebenso bleiben die Aussenbeleuchtung von öffentlichen Gebäuden als auch die Beleuchtung im öffentlichen Raum zeitweise abgeschaltet. Dies betrifft den Zeitraum zwischen 1 und 5 Uhr in der Nacht ­­– mit Ausnahme des Wochenendes.

Weitere Massnahmen sehen die komplette Abschaltung von Computern, Druckern und weiterer Geräte ausserhalb der Arbeitszeiten sowie die Anpassung der Lichtsteuerung und Innenbeleuchtung in öffentlichen Gebäuden vor. Zudem sollen die Mitarbeitenden der Stadt und die Bevölkerung weiterhin mit Sparappellen zu nachhaltigem, energiesparenden Verhalten motiviert werden.

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