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Einigkeit und ein bisschen Trotz im Gemeinderat

Energieplanung und Siedlungsentwässerung: Zwei Themen wurden im Parlament zum Frühlingsbeginn neu diskutiert und angenommen. Dabei gab es eine knappe Enthaltung und ein paar Fragezeichen.

Im Parlament wurde schon rege über mögliche Energieformen diskutiert.

Foto: Christian Merz

Einigkeit und ein bisschen Trotz im Gemeinderat

Energieplan im Parlament

Energieplanung und Siedlungsentwässerung: Zwei Themen wurden im Parlament zum Frühlingsbeginn neu diskutiert und angenommen. Dabei gab es eine knappe Enthaltung und ein paar Fragezeichen.

Im Ustermer Parlament standen am Montagabend nur zwei Punkte auf der Traktandenliste: Eine überarbeitete Verordnung zur Siedlungsentwässerung (SEVO) und eine neue Energieplanung für die Stadt.

Wobei das erste Thema für eine kleine Trotzreaktion seitens der Bürgerlichen sorgte und das zweite für einige Fragezeichen im Raum. Beide Traktanden wurden jedoch im Kern angenommen.

Reaktion der Bürgerlichen

Die kleine Trotzreaktion zeigte sich bei der Schlussabstimmung zur Siedlungsentwässerung. Markus Ehrensperger (SVP) sagte, er stimme zwar inhaltlich zu, sehe aber nicht ein, warum der Stadtrat die Entwässerung vor anderen Bauprojekten priorisiere. Damit wurde es zum Schluss doch noch knapp. Die überarbeitete SEVO kam mit 18 zu 15 Stimmen durch.

Energieplanung wirft Fragen auf

Für die neue Energieplanung in Uster wurde klarer abgestimmt: Mit 32 zu einer Stimme war die Mehrheit dafür. Der Stadtrat soll sich damit um alternative Energiequellen bemühen. Für Fragezeichen sorgte bei den Parlamentarierinnen und Parlamentariern aber die Umsetzung.

Was würde es bedeuten, wenn sich Uster an die Fernwärme der Kehrrichtverbrennungsanlage (Kezo) in Hinwil anschlösse? Der Stadtrat nahm das Postulat zur neuen Energieplanung an: Mit der Information, dass er für eine Ausarbeitung mindestens ein halbes Jahr benötige.

Ausführlicher Bericht folgt.

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