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Politik

Stadt wurde über Asylzentren des Bundes informiert – mehr nicht

500 zusätzliche Asylsuchende in Dübendorf

Bis zu 500 Asylsuchende werden Anfang Jahr in Dübendorfer Kasernen untergebracht, wovon der Stadtrat «nicht hell begeistert» ist. Derweil bereiten sich die Verantwortlichen auf die neue Situation vor.

Angesichts der anhaltenden Flüchtlingsströme werden Teile der militärischen Einrichtungen in Dübendorf zu temporären Asylunterkünften umfunktioniert. Im Januar sollen 200 Menschen in die Mehrzweckhalle auf dem Gelände der Theodor-Real-Kaserne an der Dietlikonstrasse einziehen, im Februar dann werden weitere 300 Plätze im Kader-Ausbildungszentrum an der Rotbuchstrasse bereitgestellt.

Darüber informierte der Stadtrat kürzlich die Öffentlichkeit – nüchtern, in Form einer Medienmitteilung. Auf Nachfrage sagt Stadtpräsident André Ingold (SVP): «Wir sind nicht gerade hell begeistert.» Die Stadt sei vom Bund über die Massnahme informiert worden, mitreden habe man nicht können.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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