Flüchtlinge in Dübendorf
Von «herzlich willkommen» bis «kein Platz»: Die Meinungen der Dübendorfer Parteien zu den Asylunterkünften sind erwartungsgemäss sehr unterschiedlich.



Die Grünen begrüssen es, dass der Bund zusätzliche Kapazitäten schafft. «Bei den sicherheitspolitischen Ränkespielen geht gerne vergessen, dass die Armee dazu da ist, die Bevölkerung vor Aggressoren zu schützen», so Parteipräsident David Siems. «Es passt daher gut, dass hier militärische Infrastruktur für humanitäre Zwecke umgenutzt wird.»
Die SP unterstützt die Unterbringung grundsätzlich. Um die Herausforderung der hohen Asylzahlen zu meistern, sei jetzt die Solidarität aller Beteiligten nötig, schreibt Parteipräsidentin Susanne Schweizer in einer Stellungnahme. Sie hält aber auch fest, dass es sich in Dübendorf um «Massenlager» handle, die nur «eine absolute Notlösung» seien dürften.

