Usters Angestellte erhalten reduzierten Teuerungsausgleich
Parlament für 2,5 Prozent Erhöhung
Der Gesamtsteuerfuss der Stadt Uster bleibt auf der bisherigen Höhe von 112 Prozent. Im Budget 2023 Platz hat nach dem Beschluss des Parlaments auch 2,5 Prozent mehr Lohn fürs Personal.
Ein kleiner Krimi hat sich an der Sitzung des Gemeinderates Uster am Montagabend abgespielt. Im Zentrum stand dabei das Personal der Stadt und die Frage, wie hoch dessen Teuerungsausgleich sein soll. Die linke Ratsseite und der Stadtrat sprachen sich für eine Erhöhung der Löhne um 3,5 Prozent aus. So viel wird nach dem Entscheid des Regierungsrates auch das kantonale Personal erhalten.
3,5 Prozent hier, 2,5 Prozent dort
Die rechte Ratsseite dagegen fand, dass der Ausgleich bei allen kommunal Angestellten nur um 2,5 Prozent erhöht werden soll. Mit diesem Antrag unterlagen SVP, FDP, Mitte und EDU aber bei der Sekundarschule knapp. Auch knapp obsiegte die bürgerliche Seite dagegen dank Verstärkung durch die BPU und eine GLP-Vertreterin beim Personal der Stadt Uster.
Mit Blick auf die Schlussabstimmung hätte es nochmals spannend werden können, wenn der einzig fehlende Gemeinderat, ein SP-Vertreter, noch eingetroffen wäre. Ist er aber nicht, womit es bei der Erhöhung um 2,5 Prozent bleibt.
Kein Gehör hatte der Rat für einen Rückkommensantrag, mit dem die Realität gewordene ungleiche (Lohn-)Behandlung von kommunal Angestellten der Stadt und der Sekundarstufe hätte verhindert werden sollen.
Hoher Ertragsüberschuss
Pauschale Budgetkürzungen bei der Stadt sowie bei der Sekundarstufe, wie sie von der SVP/EDU-Fraktion beantragt wurden, hatten im Gemeinderat keine Chance. Auch eine Steuerfusssenkung wurde knapp abgelehnt.
Somit bleibt der Gesamtsteuerfuss auf der bisherigen Höhe von 112 Prozent. Gerechnet wird für 2023 mit einem Ertragsüberschuss von 5,6 Millionen Franken. Bericht folgt.
