Gemäss Leistungsauftrag im Budget leistet die Stadt Uster jährlich einen Beitrag zur internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Der Beitrag soll 0,1 Prozent der einfachen Staatssteuer entsprechen und an Organisationen gehen, die mit dem Gütesiegel der «Zewo» zertifiziert sind.
Dieses Jahr vergibt die Stadt in der Entwicklungszusammenarbeit, die dem Prinzip der «Hilfe zur Selbsthilfe» entsprechen soll, Beiträge in der Höhe von 87 000 Franken an folgende Projekte:
- Lernförderung und psychosoziale Betreuung von kriegstraumatisierten Kindern in Syrien – ein Projekt der «Caritas Schweiz»
- Medizinische Betreuung für Kinder im Caritas Baby Hospital in Bethlehem – ein Projekt der Kinderhilfe Bethlehem
- Katastrophenvorsorge, Verbesserung der Selbstversorgung und Schutz der Menschenrechte in Honduras – ein Projekt des HEKS
- Medizinische Versorgung nach der Flutkatastrophe sowie Krankheitsprävention durch Versorgung mit sauberem Trinkwasser, Lebensmitteln und Hygieneartikeln in Pakistan – ein Projekt der Médecins Sans Frontières (Ärzte ohne Grenzen)
Die 10'000 Franken, die in akute Nothilfe fliessen, gehen hälftig an Projekte in von Überflutungen betroffene Gebiete in Pakistan und in der kriegsgebeutelten Ukraine. Federführend ist in beiden Ländern die Stiftung «Glückskette».

