Sie haben es noch einmal versucht und wurden noch einmal enttäuscht. Stellvertretend für rund 440 Ausliker haben sich Willi Schellenberg und Valerian Walser im Oktober ein zweites Mal an den Regierungsrat gewendet, um ihre Kritik am Konzept «Mobilität und Umwelt Pfäffikersee» anzubringen – mit leicht angepassten Argumenten.
«Wir denken, dass in der Zwischenzeit die Zeichen der Zeit erkannt worden sind und der Natur-, Heimat- und Denkmalschutz ihr ‹richtiges› Gewicht erhalten haben», schreiben sie. Das Projekt solle darum «in den Zeichen unserer veränderten Zeit» erneut überdacht, überarbeitet und neu beurteilt werden.
Verschiebung des Parkplatzes ist Dorn im Auge
Nun liegt die Antwort des Regierungsrates vor. Er verweist im Grundsatz auf das Antwortschreiben vom Sommer 2020, in dem er jegliche Kritikpunkte abweist.
Damals hatten die Ausliker eine erste Petition an den Regierungsrat eingereicht. Sie forderten diverse Punkte im Konzept «Mobilität und Umwelt Pfäffikersee» abzuändern. Dessen Massnahmenkatalog sieht neben der Schliessung des Campingplatzes auf Ende 2023 unter anderem auch die Verschiebung des Parkplatzes Nord vom Pfäffikersee an den Dorfrand vor. Dagegen wehren sich die Ausliker.

