Die Gaspreise am Grosshandelsmarkt sind in den letzten Monaten als grösster preistreibender Faktor um über 140 Prozent angestiegen. Die höheren Netzkosten tragen dabei nur marginal zum Tarifanstieg bei. Die CO2-Abgabe vom Bund wird allerdings ebenfalls erhöht.
Wie der Wetziker Stadtrat in einer Medienmitteilung schreibt, resultiert nach Kombination aller Tarifbestandteile eine durchschnittliche Erhöhung über alle Segmente um 88 Prozent. Bei einem Einfamilienhaus mit einem jährlichen Energieverbrauch von rund 20'000 Kilowattstunden verteuert sich das Gas somit um rund 170 Franken pro Monat.
Die neuen Tarife hat der Stadtrat am 16. November genehmigt.
Stadtrat will keinen weiteren Abbau der Reserven
Wie der Stadtrat weiter erklärt, wurde bisher auf eine Preiserhöhung trotz steigender Einkaufspreise verzichtet. Deshalb müssen die in den Jahren 2021 und 2022 entstandenen Verluste in der erwarteten Höhe von neun Millionen Franken über die Reserven gedeckt werden.

