Das Dübendorfer Hallenbad wird von Anfang Dezember bis Ende Februar geschlossen – das hat der Stadtrat als eine von mehreren Massnahmen im Hinblick auf eine mögliche Energiemangellage beschlossen.
Davon betroffen ist der Schwimmclub Dübendorf. Dem Verein gehören etwa 50 Synchronschwimmerinnen an, die insgesamt vier Mal pro Woche im Lehrschwimmbecken in der Schulanlage Stägenbuck trainieren – uns sich jetzt nach einer neuen Trainingsmöglichkeit umsehen müssen.
Stephanie Zürcher, die Sportchefin des Schwimmclubs, ist davon wenig begeistert. «Wir wurden extrem kurzfristig über die Schliessung informiert», sagt sie. Und der Zeitdruck erschwere nun die Suche nach geeigneten Trainingsstandorten enorm.
Mehr Aufwand, höhere Kosten
Viele Schwimmbäder in der Region seien während den in Frage kommenden Zeiten besetzt. Oder einfach zu weit weg, sodass wegen der langen Hin- und Rückfahrt ein regulärer Trainingsbetrieb nicht möglich sei. «Es ist jedenfalls sehr viel Mehraufwand und eine grosse Flexibilität nötig.» Dazu kämen Zusatzkosten für Transport und Bahnmiete.

