Herr Ingold, das kürzlich vorgestellte Freiraumkonzept zeigt auf, wie das Flugplatzareal teilweise geöffnet und ökologisch aufgewertet werden soll. Sind die Anrainergemeinden zufrieden mit der eingeschlagenen Richtung?
André Ingold: Wir sind sehr zufrieden. Die Pläne bauen auf dem Natur- und Erholungskonzept auf, das Dübendorf, Wangen-Brüttisellen und Volketswil zusammen mit Naturschutzorganisationen vor gut einem Jahr vorgelegt haben. Alles, was wir angedacht und uns gewünscht haben, ist in das Freiraumkonzept eingeflossen.
Als der Bund noch die Planungshoheit hatte, waren die Flugplatzgemeinden mehr oder weniger zum Zuschauen verdammt. Das hat sich also definitiv geändert, seitdem die Planung auf Stufe Kanton läuft?
Ja, die Stimmen aus den Gemeinden werden jetzt gehört, Zusammenarbeit und Informationsaustausch funktionieren. So waren wir zuletzt auf operativer Ebene stark in die Ausarbeitung des Freiraumkonzepts involviert.
« Für die Entwicklung des Areals wäre der Gesamtbetrag wichtig. »
Der Druck auf freie Landflächen ist extrem gross, muss man den Verantwortlichen jetzt auf die Finger schauen, damit nicht alles überbaut wird?
Nein, die Freiräume sind so ausgeschieden, dass darauf nicht gebaut werden darf.
Haben die Pläne finanzielle Folgen für Dübendorf?
Die Stadt übernimmt lediglich die Kosten für die Ausdolung des Chrebsschüsselibachs sowie die Abfall- und Entsorgungsstellen, der grosse Rest entfällt auf den Kanton.

