Ein Änderungsantrag, eine zurückgezogene Initiative, ein Antrag auf Urnenabstimmung und sogar eine Einwendung gegen die Durchführung – die Pfäffiker Gemeindeversammlung vom Montagabend hatte es in sich. Auch die Zahl der Anwesenden war mit 351 überdurchschnittlich hoch.
Die beiden Themen, die besprochen wurden, sind denn auch wegweisend für die Gemeinde. Als Erstes nahm mit der SVP-Initiative «Kulturgut Dorfbach und Wasserrechte schützen – Wasserkraft nützen» die Diskussion, die bereits an der Gemeindeversammlung im Juni aufgebrannt war, wieder Fahrt auf.
Problem mit Hochwasserschutz
Alt Regierungsrätin Rita Fuhrer präsentierte stellvertretend für die Initianten das Geschäft und betonte noch einmal: «Der Lebensnerv für die industrielle Entwicklung unserer Gegend war immer die Wasserkraft.»
Die Initiative verlangt den Schutz des ehehaften Wasserrechtes und die Wiederinbetriebnahme des Kleinwasserkraftwerkes Mühle Egli. Der Gemeinderat wird aufgefordert, ein Gesamtprojekt für die ganze Anlage vom Tobelweiher über den Dorfbach bis zum Pfäffikersee bis Ende 2023 auszuarbeiten und der Gemeindeversammlung vorzulegen.

