Wochenmarkt wird bis in die Adventszeit verlängert
Im November frühmorgens Marktstände aufzubauen, sei jeweils «schon grenzwertig», sagt Claudia Knecht, Präsidentin des Vereins Wochenmarkt Pfäffikon. «Da ist es noch dunkel und das Wetter oft eine Herausforderung.» Unter anderem darum dauerte in den drei Jahren, in denen den Markt nun bereits besteht, die Saison ab März immer nur bis Ende November.
Doch viele der Marktfahrer hätten sich schon im letzten Jahr eine Verlängerung bis Weihnachten gewünscht: jene, die nicht auf einen Mietstand des Vereines angewiesen sind, weil sie mit ihrer eigenen Infrastruktur anreisen und dadurch auch gut wettergeschützt sind. «Der Advent ist finanziell eine wichtige Zeit, da viele Produkte dann besonders oft als Geschenke verkauft werden», sagt Knecht.
Erleichterung für Marktaufsicht
Darum habe man sich im Verein noch einmal Gedanken gemacht und beschlossen, die Mietstände zu streichen und dafür die Marktsaison bis Weihnachten auszudehnen. «Alle Marktfahrer müssen ihre eigenen Stände mitnehmen, damit sie der Witterung gut trotzen können», sagt die Vereinspräsidentin. Für das Organisationsteam bedeutet dies eine zusätzliche Erleichterung, da dadurch nur noch eine Person als Marktaufsicht vor Ort benötigt wird.
Geplant ist, das Angebot auch der Adventszeit anzupassen. Es wird zwar nach die gewohnten Produkte wie etwa Gemüse geben. «Aber wir hoffen, dass sich viele Verkäufer melden, die explizit weihnachtliche Produkte oder Geschenkideen anbieten.»
Start in den Advent
Die klassische Marktsaison dauert noch bis am 26. November. An diesem Datum findet parallel zum Wochenmarkt der Event «Licht an!» statt. Von 10 bis 22 Uhr verkaufen einige Pfäffiker Gastronomen auf der Seestrasse Raclette, Glühwein, -moscht, -bier, -gin und mehr. Um 17 Uhr wird die Weihnachtsbeleuchtung in Betrieb genommen.
Nach dem traditionellen Weihnachtsmarkt am 3. Dezember wird an den drei Samstagen bis und mit 24. Dezember die «Adventsversion» des Wochenmarktes durchgeführt. «Es würde uns auch freuen, wenn sich noch ein paar weitere Marktfahrer melden», sagt Claudia Knecht. «Immer mit dem Hintergrund eines lokalen Marktes mit lokalen Produkten.» Einige Anmeldungen von interessierten Verkäufern seien bereits eingegangen. «Es hat aber noch genug Platz für weitere.»
