Politik

Unternehmen aus Rapperswil kauft Radio Zürisee

Die Zürichsee Medien AG verkauft ihre Aktienmehrheit der Radio Zürisee AG per 1. Januar an die Rapperswiler Firma Fabian Villiger GmbH. Die operative Führung bleibt hingegen unverändert.

Unternehmen aus Rapperswil kauft Radio Zürisee

Am 28. September gaben die Mehrheitseigner des Mutterhauses Zürichsee Medien AG bekannt, dass sie sich aus dem Mediengeschäft zurückziehen wollen und einen Abnehmer für ihren Privatsender suchen. Nun gab das Unternehmen in einer Medienmitteilung bekannt, dass mit der Rapperswiler Firma Fabian Villiger GmbH ein Käufer gefunden werden konnte. 

Mit diesem Schritt schliesst die Zürichsee Medien AG, die mehrheitlich der Familie Gut gehört, ihren Rückzug aus dem Mediengeschäft ab und konzentriert sich künftig auf ihre Liegenschaftsbestände.

Nachfolger kennt den Marktraum

Die Übernahme der Radio Zürisee AG passe bestens zur Tätigkeit von Unternehmer Fabian Villiger, wie es in der Mitteilung heisst. Als Vizepräsident von Rapperswil Zürichsee Tourismus und dem Gewerbe Rapperswil-Jona kenne er nicht nur die Bedürfnisse der Bevölkerung und Gäste in diesem Gebiet, sondern verstehe und fördere auch die Interessen und Anliegen des Gewerbes. 

Als Inhaber der Eventagentur «RedSpark» in Rapperswil könne er das Eventangebot von Radio Zürisee ideal ergänzen, das weiter ausgebaut werden soll. 

«Es freut mich sehr, dass wir mit Fabian Villiger einen regional verankerten Käufer gefunden haben, der die Strategie dieses im Grossraum Zürichsee erfolgreichen Radiosenders nicht nur weiterführen, sondern auch weiterentwickeln wird und kann», lässt sich der Verwaltungsratspräsident der Zürichsee Medien AG, Beat Lauber zitieren.

Führung bleibt

«Für mich ist dieses Engagement eine Herzensangelegenheit und gleichzeitig ein Commitment für die Region», wird Fabian Villiger zitiert. Zusammen mit einem motivierten Team möchte er die Zürichsee-Region weiter beleben und ein positives Lebensgefühl verströmen. 

Die operative Führung bleibt dabei weiterhin in den Händen von CEO Matthias Kost und Programmleiter Tony Immer. (lda)

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